Notebooks und ihr Zubehör – wenn große Markennamen nicht alles sind

Eine aktuelle Studie zeigt: Design und Marke alleine reichen nicht aus. Der Preis ist beim Kauf eines Notebooks der entscheidende Faktor

(Auszug aus der Pressemitteilung)

München, 28. Mai 2008 – Große Markennamen mit hohem Imagefaktor und

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außergewöhnlichem Produktdesign beherrschen in den letzten Jahren den
Notebookmarkt. Doch der Versuch, den Verbraucher mit mehr Schein als Sein zu
blenden, geht selten auf: beim Notebookkauf ist der Preis das entscheidende
Kriterium.

Ein ausgewogenes Preis-/Leistungsverhältnis ist für die Mehrheit das Top-Kriterium beim
Kauf eines neuen Notebooks. Zudem darf eine Maus beim Zubehör nicht mehr fehlen. Zu
diesem Ergebnis kommt eine heute veröffentlichte Studie der Gesellschaft für innovative
Marktforschung (GIM), die im Auftrag von Logitech durchgeführt wurde. Die Heidelberger
Marktforscher untersuchten die Einstellung und Affinität von Notebookusern und konnten
aus den Ergebnissen eindeutige Schlüsse ziehen: Nur 39 Prozent der User sind bereit, für
Faktoren wie Markenname, Technik und Design tiefer in die Tasche zu greifen. Für 61
Prozent der Notebookbesitzer ist der Preis das wichtigste Kaufkriterium, gefolgt von
einfacher Bedienbarkeit und integrierten technischen Details.

Notebook-Usertypen: Vom Smart-Buyer bis zum Design-Afficionado
Sechs verschiedene Usertypen konnten die Marktforscher anhand der Ergebnisse
identifizieren. Diese reichen vom Simplifyer, Smart-Buyer und Basic-User über den Marken-
Fan bis hin zum Technik-Freak und Design-Afficionado. Jeder dieser Typen hat eigene
Ansprüche an sein Notebook und das passende Zubehör, verwendet es in unterschiedlichen
Situationen und nutzt verschiedene Online-Angebote. In einem Punkt sind sich jedoch alle
einig: trotz Touchpad gehört die Maus zum Notebook dazu. Andere Peripheriegeräte gelten
als „nice to have“ und hängen immer vom Einsatz des Notebooks ab. Von geringerer
Bedeutung stufen die meisten User Notebook-Halterungen ein. Daraus lässt sich schließen,
dass sich der Ergonomiegedanke im häuslichen Bereich noch nicht durchgesetzt hat. Denn
das Notebook wird überwiegend zu privaten Zwecken eingesetzt, und hier fast täglich.
Emailen und Surfen gehören zu den Standardanwendungen, weitere Internet-Angebote wie
Chats und Online-Communities werden je nach Usertyp genutzt.

Die Usertypen im Überblick

Der Simplifyer – Frauen lieben es einfach

Beinahe ein Viertel aller Notebookuser zählt zum Typ
Simplifyer. Dieser wartet bei technischen Geräten lieber
ab, bis sie sich in der Praxis bewährt haben, und achtet
zudem auf ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Da das
Notebook für diesen Usertyp ein reiner Gebrauchsgegenstand
ist und hauptsächlich zu Hause verwendet
wird, sind Marke und Design eher zweitrangig. Das
Internet ist für den Simplifyer dagegen ein wichtiger
Bestandteil des Alltags und Informationsquelle. Es ist
daher nicht verwunderlich, dass neben der Maus auch ein
Headset und eine Webcam zum Einsatz kommen.
Auffallend ist zudem – der Simplifyer ist überwiegend
weiblich.

Der Smart-Buyer – den sollten sie sich warmhalten

Smart sind mit einem Anteil von 19
Prozent bei den Usertypen vor allem
die Männer. Der Smart-Buyer weiß
genau, was er will, und scheut keine
Zeit und Mühe, das optimale Angebot
zu recherchieren. Er erwartet bei
seinem Notebook ein Maximum an
Funktionalität und Qualität zu einem
möglichst günstigen Preis. Dafür wird
das Internet als Informationsquelle genutzt sowie Testberichte und Empfehlungen in
Fachzeitschriften vor dem Notebook-Kauf konsultiert. Wenig überraschend ist, dass der
Smart Buyer mit seinem technischen Interesse auch als Berater im Freundeskreis für
aktuelle Trends auserkoren wird. Beim Notebook-Zubehör setzt der Smart Buyer auf
Lautsprecher, Headset, Tastatur und Webcam, die Maus ist für ihn selbstverständlich.

Der Basic-User – nur das Nötigste bitte

Der Basic-User interessiert sich nicht
für technische Details: einfache
Bedienbarkeit und Funktionalität sind
für ihn entscheidend, Marke und
Design spielen keine Rolle. Dieser
Usertyp vergleicht keine Preise im
Internet, sondern setzt auf die
Beratung im Fachhandel oder auf
persönliche Empfehlungen. Für diese
19 Prozent der User ist das Internet nicht wichtig, höchstens für die Email-Kommunikation ist
der Basic-User online. Zum Einsatz kommt das Notebook vor allem zu Hause, aber auch nur
sporadisch. Einen festen Arbeitsplatz gibt es dafür nicht. Beim Zubehör sind Lautsprecher
neben der Standard-Maus auch schon das Höchste der Gefühle. Zu den Basic-Usern zählen
überwiegend Frauen.

Der Marken-Fan – das Notebook als Statussymbol

Für einen Marken-Fan steht der gute
Name seines Notebooks an erster
Stelle. Dieser Usertyp kennt und
vertraut einer Marke, weil sie seinen
hohen Ansprüchen an Qualität
gerecht wird. Dafür ist er auch bereit,
einen höheren Preis zu zahlen. Das
Design, die technischen Features und
die Zusatzfunktionen müssen beim
Marken-Fan stimmen, denn schließlich
dient das Notebook auch als Statussymbol. Das Internet nimmt einen bemerkenswerten
Teil seines Lebens ein. Webcam, Headset und auch Lautsprecher sind daher wichtige
Peripheriegeräte, die der Marken-Fan auch in der Online-Kommunikation häufig einsetzt.
Dieser Notebookusertyp, mit einem Anteil von 15 Prozent, setzt sich zu einem gleichen
Anteil aus Frauen und Männern zusammen.

Der Technik-Freak – der anspruchsvolle Trendsetter

Mit seiner starken Affinität zu Technik
und Trends weiß der Technik-Freak
immer genau, was gerade neu und „in“
ist und seine Expertenmeinung wird im
Freundeskreis sehr geschätzt. Er stellt
in erster Linie hohe Anforderungen an
die technische Ausstattung und
Leistungsfähigkeit seines Notebooks
und ist bereit, dafür auch mehr zu
zahlen. Qualität, ansprechendes Design und eine attraktive Marke sind weitere wichtige
Faktoren für ihn. Der Technik-Freak ist fast ständig online und hat sein Notebook nach
Möglichkeit immer dabei. Daher achtet er auf Größe, Gewicht, Ergonomie und Optik bei
Notebook und Zubehör. Nicht nur Lautsprecher, Headset und Webcam, sondern auch
Tastatur und Notebook-Halterungen kommen hier häufiger zum Einsatz. Dieser
überwiegend männliche Usertyp schöpft das Nutzungsspektrum des Notebooks voll und
ganz aus. Internet, Online-Kommunikation und verschiedene Multimedia-Anwendungen
gehören dabei zum Standardprogramm. Mit 15 Prozent teilt sich der Technik-Freak den
dritten Platz mit dem Marken-Fan.

Der Design-Afficionado – auf die äußeren Werte kommt es an

Last but not least stehen für den
Design-Afficionado äußere Faktoren
wie Optik, Material und Ergonomie
des Notebooks und Zubehörs an
erster Stelle – gerne auch zu einem
höheren Preis. Mit 9 Prozent bildet
dieser Usertyp die kleinste Gruppe. Er
ist zwar an Technik interessiert und
gehört auch zu den ersten, die neue
Technik-Gadgets sofort haben müssen, die konkreten Funktionsweisen sind jedoch eher
nebensächlich. Der Design-Afficionado sieht wie der Marken-Fan das Notebook als
Statussymbol und setzt bei einer Marke hohe Qualität und technische Ausstattung voraus.

Die Affinität zu Peripheriegeräten ist sehr ausgeprägt und eine separate Tastatur kommt
deutlich öfter zum Einsatz. Headset, Lautsprecher und auch Webcams werden beim
Notebookkauf gleich mit eingepackt. Der Anteil von Männern und Frauen ist recht
ausgewogen, wobei die männlichen User diesen Notebooktypen leicht dominieren.

Über die Studie
Die Gesellschaft für innovative Marktforschung (GIM) aus Heidelberg befragte für Logitech
im Zeitraum vom 22. bis 28. April 2008 insgesamt 1.000 Notebookbesitzer zu ihrem Kaufund
Nutzungsverhalten. Die repräsentative Studie erfolgte deutschlandweit über ein Online-
Panel innerhalb der Zielgruppe der Notebookuser zwischen 15 und 64 Jahren. Ermittelt
wurden die Ausstattung mit und das Kaufverhalten bei Notebooks und den dazugehörigen
Peripheriegeräten. Ebenfalls wurde die damit verbundene Einstellung und Affinität der User
zu Technikthemen und dem Internet abgefragt. Anhand der Ergebnisse ließen sich sechs
verschiedene Notebookuser-Typen definieren, die mit Verhaltensdaten belegbar sind.

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