Win 7 besser mit Hyper-Threading

Microsoft: Bessere Unterstützung für Intels Multi-Thread CPU-Technologie

Die Hyper-Threading Technologie, eingeführt mit dem Pentium 4 mit 3,06 GHz Ende 2002, fristete bislang eher ein Nischendasein, hatte doch sogar Intel selbst diese Technik bei den Core und Core 2 Prozessoren nicht mehr verwendet. Mit der Nehalem Architektur und den Core i7 sowie künftig den Core i5 CPUs und entsprechenden Varianten brachte Intel Hyper-Threading wieder zurück. Passend dazu hat Microsoft letzte Woche bekannt gegeben, dass Windows 7 diese Technologie besser unterstützen wird.

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Nach Auskunft von Bill Veghte, Microsofts „Senior Vice President for Windows development“, hat man eng mit Intel zusammen gearbeitet, damit Windows 7 die Hyper-Threading Technologie besser ausnutzen kann. „Die Arbeit, die wir im Scheduler und im Kernsystem von Windows 7 getan haben, um diese Möglichkeiten voll auszunutzen, damit können wir letztendlich eine großartige und viel bessere Nutzererfahrung bieten“, sagte Veghte auf einer Konferenz in Los Angeles.
Mit Hyper-Threading sind Prozessoren in der Lage, praktisch zwei Aufgaben pro CPU-Kern gleichzeitig abzuarbeiten. Allerdings muss die Software entsprechend – multi-threaded – programmiert worden sein, d.h. viele Aufgaben müssen in kleinere Programmteile aufzuspalten sein, die dann parallel statt hintereinander erledigt werden können. Solche Anwendungen sind momentan immer noch in der Minderheit.
Insbesondere bei rechenlastiger Software wie 3D-Spiele und Grafikprogramme sollte man durch die bessere Unterstützung von Hyper-Threading in Windows 7 Leistungsvorteile erwarten können.

Quelle: InformationWeek

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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