Nvidia GeForce ‚Fermi‘ Architektur

Offizielle Infos zum GF100, aber noch keine Benchmarks oder Wattzahlen

Im Rahmen der CES in Las Vegas Anfang dieses Monats hat Nvidia einigen Pressevertretern einen Überblick über die Architektur der kommenden GeForce Generation gegeben. Heute wurden diese Informationen veröffentlicht. Demnach besitzt der DirectX 11 unterstützende GF100 Grafikchip wohl sehr viel Potenzial, aber genaueres kann man immer noch nicht sagen, denn es fehlen weiterhin aussagekräftige Benchmarks und Angaben zum Stromverbrauch.

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Es gibt immer noch keine Informationen zur Größe des GF100 Grafikchips auf Basis der Fermi Architektur, welche Grafikkartenmodelle es geben wird, welche Taktraten diese besitzen werden, wie hoch die Leistungsaufnahme sein wird, wieviel sie kosten sollen und wie schnell sie sein werden.
Bekannt gegeben wurden dagegen Details zu den Spezifikationen der kommenden GeForce-Chips. Der GF100 wird über bis zu 512 Shader-Einheiten (oder CUDA-Kerne), 64 Textureinheiten, 48 Render-Einheiten (ROPs) und eine 384 bit breite Speicherschnittstelle verfügen. Zum Vergleich: eine GeForce GTX 285 besitzt 240 Shader-Einheiten, 80 Textureinheiten, 32 ROPs und ein 512-bit-RAM-Interface. Die Radeon HD 5870 kommt auf ebenfalls 80 Textureinheiten und 32 ROPs, hat aber nur eine 256 bit breite Speicherschnittstelle. Die Stream-Prozessoren der ATI-Architektur sind nicht direkt mit den CUDA-Kernen vergleichbar.
Abgesehen von den Shader-Einheiten hat sich also beim GF100 auf den ersten Blick nicht viel getan im Vergleich zum Vorgängermodell, aber die nackten Zahlen sind nicht alles. Nvidia will z.B. die Textureinheiten (sind ja weniger als bei GTX 285) deutlich höher takten und auch die Kantenglättungsleistung (für die ROPs wichtig sind) soll deutlich verbessert worden sein. Der Speicherzugriff wird durch den Einsatz von GDDR5 statt GDDR3 beschleunigt – selbst bei weniger breitem RAM-Interface als bei der GTX 285.
Weitere Einzelheiten sind den unten verlinkten Artikeln zur Architektur des GF100 zu entnehmen.

Mit den ersten Tests und Nvidia GF100 Grafikkarten im Handel ist nicht vor März zu rechnen.

GF100 Grafikchip (Bildquelle: Nvidia)

Quelle: AnandTech

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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