Vom Metaverse zu KI: Meta entlässt 10 % der Belegschaft

Zudem sollen 6.000 offene Stellen unbesetzt bleiben

Das Unternehmen Meta steckt nicht nur hinter sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und Threads, sondern auch hinter dem Messenger WhatsApp sowie den VR-Brillen der Reihe Quest. Ehemals nannte sich das Unternehmen Facebook, taufte sich jedoch um, um den Fokus auf das sogenannte „Metaverse“ deutlich zu machen. Klar definieren, was man darunter versteht, konnten das aber weder Meta noch andere Mitbewerber. So blieb das Ganze im Wesentlichen ein vielseitig interpretierbares Buzzword. Und inzwischen sortiert man sich dann auch neu. Der Fokus verlagert sich vom Metaverse auf KI.

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Im Zuge dessen sollen 10 % der Belegschaft entlassen werden. Das soll zum einen die Effizienz im Unternehmen steigern und zum anderen die massiven Investitionen in KI ausgleichen. Zudem will man 6.000 offene Stellen vorerst unbesetzt lassen, statt Neueinstellungen vorzunehmen. Die Entlassungen von zusätzlichen 8.000 Angestellten sollen ab dem 20. Mai 2026 beginnen.

Zuvor hatte Meta bereits Abteilungen wie seine Reality Labs, die hinter den VR-Projekten des Unternehmens stehen, zusammengestutzt. Aktuell beschäftigt Meta fast 79.000 Mitarbeiter. US-Angestellten stellt man Abfindungen in Aussicht, um die Phase der Jobsuche teilweise überbrücken zu können. Ein gutes, wenn auch trauriges Beispiel dafür, dass künstliche Intelligenz für Unternehmen und ihre Mitarbeiter ihren Preis hat.

Quelle: Bloomberg

André Westphal

Redakteur

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