AMD Radeon HD 6870 - Seite 3

Die neue Grafikkartengeneration ist da - hohe Performance für 200 Euro?

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AMD Eyefinity

Mit der Radeon HD 5000 Serie hat AMD „ATI Eyefinity“ eingeführt. Dazu gehört die Unterstützung für den Betrieb von bis zu drei Monitoren parallel. Spezialmodelle der 5000er können auch mehr, aber das sind Sonderlösungen. Die Radeon HD 6800 Grafikkarten können nun standardmäßig bis zu sechs Monitore gleichzeitig ansteuern. Dazu sind die 6800er mit zweimal DVI (einmal Dual-Link, einmal Single-Link), einmal HDMI und zweimal (Mini-)DisplayPort ausgestattet.


Mehr Monitor-Optionen

Durch die Unterstützung des DisplayPort 1.2 Standards, der „Multi-Streaming“ mit sich bringt, d.h. den Anschluss mehrerer Monitore an einem DisplayPort, können die Monitore in Reihe geschaltet werden („Daisy Chain“), wofür sie natürlich entsprechend geeignet sein müssen, um die Verbindung von Monitor zu Monitor zu erlauben. Oder man verwendet einen „Multi-Stream Transport (MST) Hub“, an den die TFTs per DisplayPort angeschlossen werden.


Sechs TFTs an zwei DisplayPort Anschlüssen

Nutzt man nicht ausschließlich Monitore mit DisplayPort, ist auch die Kombination von z.B. zweimal DVI und viermal DisplayPort möglich, um sechs TFTs gleichzeitig zu betreiben.


Kombination von DVI und DisplayPort

Multi-Monitor

In den Anzeige-Eigenschaften von Windows (siehe Bild rechts) werden trotz der fünf Anschlüsse nur vier potenziell zu betreibende Monitore dargestellt. Drei Monitore gleichzeitig an HDMI und DVI sind nicht möglich, da sich beim Referenzdesign HDMI und einer der DVI-Ports den gleichen Taktgeber teilen. Wenn man die DisplayPort-Lösungen per MST-Hub oder „Daisy Chain“ außer acht lässt, sind für den Anschluss von vier Monitoren also diese beiden Kombinationen denkbar: 2x DisplayPort und 2x DVI oder 2x DisplayPort, 1x HDMI und 1x DVI. Für mehr als vier Monitore muss man ansonsten auf mehr als zwei DisplayPort-TFTs zurückgreifen.

Eine weitere Neuerung ist die Integration des HDMI-Standards in der Version 1.4a, der im März dieses Jahres eingeführt wurde. Durch diesen werden 3D-Übertragungsstandards unterstützt, z.B. 3D-Filme in 1080p und 3D-Spiele in 720p.


Neuerungen durch HDMI 1.4a

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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