Hacker verteidigt PS3-Jailbreak

Es gehe um viel mehr als Raubkopien

Angesichts der juristischen Schritte Sonys verteidigt der Hacker George „Geohot“ Hotz seine Hilfe beim Jailbreak der Playstation 3: „Es geht um mehr als das, was ich getan habe“ und setzt fort: „Es geht darum ob man wirklich das Gerät besitzt, das man sich gekauft hat“. Hotz merkt an, dass Sonys sich die Suppe selbst eingebrockt habe: Das Unternehmen entfernte die anfangs viel beworbene Möglichkeit andere Betriebssysteme auf der PS3 zu nutzen. Mit diesem Schritt habe man Anwender vor den Kopf gestoßen und der Jailbreak sei eine Möglichkeit den Ursprungszustand der Konsole fair wieder herzustellen.

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Sony argumentiert wiederum Hotz mache Raubkopien auf der PS3 lauffähig und müsse dafür haftbar gemacht werden. Hotz hält dagegen, dass er mit seinem Jailbreak nur auf die Option weitere Betriebssysteme zu installieren geschielt habe und sogar aktiv versucht hätte die Möglichkeit Raubkopien zu nutzen auszuschließen. Illegale Kopien unterstützt Hotz laut eigenen Aussagen genau so wenig wie Sony.

Quelle: bit-tech

André Westphal

Redakteur

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