Nvidia mit GeForce GTX 560 Ti OEM

Schwebt zwischen der GTX 560 bzw. der GTX 560 Ti

Nvidia listet auf der Unternehmens-Website jetzt die GeForce GTX 560 Ti OEM. Diese Grafikkarte platziert sich mit ihren Spezifikationen zwischen den beiden Schwester-Karten, der GTX 560 Ti und der schwächeren GTX 560 ohne Ti. So bietet die GTX 560 Ti OEM 352 Shader-Einheiten, während die 560 Ti mit 384 aufwarten kann, die Version ohne Ti aber mit 336 auskommen muss. Bei den Taktraten liegt die neue Grafikkarte für den OEM-Markt mit 732 MHz für die GPU, 1464 MHz für die Shader und 3800 MHz für den GDDR5-RAM hinter den beiden anderen Varianten.

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Sowohl die reguläre GTX 560 Ti als auch die GTX 560 takten mit 822 / 1645 / 4008 bzw. 810-950 / 1620-1900 / 4008-4400 MHz für jeweils GPU, Shader und Speicher deutlich höher als das neue OEM-Modell. Dafür nutzt die GTX 560 Ti OEM eine höhere Speicherbandbreite von 320-bit, gegenüber den 256-bit-Schnittstellen der beiden Schwester-Karten. Auf diese Weise erreicht man eine höhere Datentransferrate. Auch die Speicherausstattung von 1,25 bis 2,5 GByte ist umfangreicher als bei den beiden erhältlichen Einzelhandelsversionen. Der Stromverbrauch erhöht sich im Übrigen von 170 auf 210 Watt gegenüber der bekannten Ti-Variante.

In der Praxis sollte die GeForce GTX 560 Ti OEM weniger Leistung bieten als die reguläre Ti-Variante, aber immerhin noch die GTX-560-Version ohne Ti hinter sich lassen. Warum es aber noch eine dritte Variante der GeForce GTX 560 (Ti) gebraucht hat, weiß nur Nvidia: Für Kunden ist die Namensgebung sicherlich verwirrend. Wer in nächster Zeit ein Komplettsystem erwerben möchte, sollte also genau hinsehen, ob die Nvidia GeForce GTX 560 Ti, GTX 560 Ti OEM oder GTX 560 im Rechner steckt.

Quelle: Nvidia

André Westphal

Redakteur

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