EA verliert Vertrauen in Handhelds

Will sich lieber auf Smartphones und Tablets konzentrieren

Der Videospiele-Publisher Electronic Arts scheint das Vertrauen in Nintendos und Sonys Handhelds zu verlieren und sich im mobilen Segment vielmehr auf Smartphones und Tablets konzentrieren zu wollen. Dieser Eindruck entsteht zumindest, wenn man das aktuelle Portfolio EAs für das Nintendo 3DS genauer unter die Lupe nimmt: Bis auf Portierungen bzw. Umsetzungen bekannter Marken, traut sich EA wenig. Für Sonys kommende Playstation Vita hat der Publisher auch noch keine Titel angekündigt – zum Start der PSP wartete EA damals mit zahlreichen Launchtiteln auf.

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In jüngsten Interviews hatte der EA-Geschäftsführer, John Riccitiello, selbst angemerkt, dass man aktuell im Smartphone- und Tablet-Segment das größte Wachstum verbuchen könne. Speziell mit den Umsätzen auf iOS-Plattformen sei EA sehr zufrieden.

Das Nintendo 3DS hat sich bisher schlechter verkauft, als Nintendo selbst und Analysten erwartet hatten. Vielleicht hält sich EA aus diesem Grund mit großen Ankündigungen zurück. Der Erfolg der Playstation Vita ist ebenfalls ungewiss, da schon die PSP hinter den Erwartungen zurück blieb. Vielleicht neigt sich die Ära der traditionellen Handhelds tatsächlich dem Ende zu und leistungsfähige Smartphones sind mit ihren vielfältigen Funktionen ein moderner Ersatz.

Quelle: Fudzilla

André Westphal

Redakteur

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