Verkauft TI seine ARM-Sparte?

Intel, AMD sowie Nvidia sollen zu den Interessenten gehören

Die ARM-Architektur ist aufgrund des Smartphone-Booms in aller Munde. Einer der größten Hersteller von ARM-basierten Chips ist Texas Instruments (TI) mit seiner OMAP-Sparte. Nun kommt von Semi-Accurate das Gerücht, der Chiphersteller würde den Verkauf seiner OMAP-Sparte in Erwägung ziehen und sich bereits in Verhandlungen mit potentiellen Käufern befinden. Zu denen sollen unter anderem Intel, AMD, Nvidia sowie die Investmentfirma Advanced Technology Investment Company (ATIC), die einer der Hauptgeldgeber von AMD ist, gehören.

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Eine Übernahme durch Intel gilt als unwahrscheinlich, da das Unternehmen schon einmal eine ARM-Sparte besaß, diese verkaufte und mittlerweile alles auf seine Atom SoCs (System-on-a-Chip) als x86-basierten ARM-Konkurrenten setzt. Zudem käme eine Übernahme einem Eingeständnis gleich, dass man der ARM-ARM-Architektur nichts entgegen zu setzen hat, und könnte zudem das Ende der Atom-Reihe bedeuten.

Ein Kauf durch AMD oder ATIC gilt da schon als wahrscheinlich. Auch eine gemeinsame Übernahme durch AMD und ATIC wäre denkbar. AMD besaß zwar wie Intel eine eigene ARM-Sparte und trennte sich ebenfalls von dem Geschäftsbereich, hat aber Probleme im Bereich der Ultra-Low-Power-Plattformen für Smartphones oder Tablets mitzuhalten.

Aber das sind nur wenige einer ganzen Reihe potentieller Käufer. Ebenso denkbar sollen andere Hersteller ARM-basierter Chips, was allerdings in weniger Konkurrenz resultieren würde, sowie Smartphone-Hersteller wie Nokia, HTC oder Apple sein.

Quelle: SemiAccurate

Jan Apostel

Redakteur

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