AMDs Trinity APUs bereits in Q2/2012?

Nächste APU-Generation soll auch Spieler ansprechen

Wie die X-bit labs berichten, soll AMD einen früheren Launch seiner Trinity APU-Generation beabsichtigen. Bereits im zweiten Quartal nächstes Jahr soll es so weit sein und damit gerade einmal ein knappes Jahr nach der Veröffentlichung seiner Llano APUs. Zusammen mit den Trinity APUs soll dann mit dem A85FX auch ein neuer Chipsatz erscheinen, der eine bessere Unterstützung für Multi-GPU-Konfigurationen sowie mehr RAID-Funktionen bietet.

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Die aktuellen, auf Llano basierenden A-Serien APUs richten sich eher an das Mainstream-Segment. Mit der Trinity APU, die die aktuellen Llano APUs ablösen wird, soll sich dies aber ändern. Bei Trinity wird als CPU-Einheit die überarbeitete Bulldozer-Architektur namens Piledriver mit bis zu vier Kernen bzw. zwei Modulen zum Einsatz kommen. Neben der neuen CPU-Architektur soll vor allem die VLIW4-GPU-Architektur der aktuellen Radeon HD 6900 Serie (Codename: Cayman) für mehr Leistung im Vergleich zu den A-Serien Llano APUs sorgen. Der Vorteil der VLIW4-Shaderarchitektur gegenüber der VLIW5-Shaderarchitektur der Llano APUs liegt in der etwas besseren Auslastung der Shadereinheiten. Und so soll die GFlop-Leistung von Trinity um bis zu 50 Prozent höher ausfallen als bei Llano. Auf diese Weise möchte AMD dann auch Spieler mit seinen APUs ansprechen.

Die Trinity APUs werden im 32-nm-SOI-HKMG-Fertigungsverfahren bei Globalfoundries hergestellt und für den Sockel FM2 erscheinen. Trotz der höheren Leistung soll der Energiebedarf um bis zu 50 Prozent niedriger ausfallen als bei den Llano APUs. Erste Modelle sollen dann bereits im Laufe des zweiten Quartals des nächstes Jahres erscheinen.

Der neue A85FX-Chipsatz (Codename: „Hudson D4“) soll unter anderem eine native USB-3.0-Unterstützung, acht SATA 6 Gbit/s Ports mit Unterstützung für die RAID-Modi 0, 1, 5 sowie 10 und eine verbesserte CrossFireX-Unterstützung bieten.

Quelle: X-bit labs

Jan Apostel

Redakteur

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