Intel Ivy Bridge GPU-Leistung

DirectX 11, bis zu 60% schneller und besseres QuickSync

Intels Developer Forum (IDF) in San Francisco hat am Dienstag begonnen und AnandTech will schon im Vorfeld neue Informationen zur integrierten Grafikeinheit von Intels Ivy-Bridge-Prozessoren in Erfahrung gebracht haben. Diese wird bekanntlich erstmals DirectX 11 unterstützen und mit 16 Execution Units (EUs) 33% mehr Ausführungseinheiten besitzen als eine HD 3000 Grafikeinheit. Laut AnandTech erwartet Intel eine Leistungssteigerung von bis zu 60 Prozent im Vergleich zu einer HD 3000.

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Intels Sandy-Bridge-CPUs besitzen entweder eine HD 3000 (GT2) mit 12 EUs oder eine HD 2000 (GT1) mit 6 EUs. Auch bei den Ivy-Bridge-Prozessoren wird es zwei unterschiedlich starke GPU-Ausführungen geben. Für Ivy-Bridge-GT2 mit 16 EUs geht Intel von einer 60-prozentigen Leistungssteigerung in 3D Mark Vantage gegenüber der HD-3000-Grafikeinheit aus. Unter 3D Mark 06 soll der Leistungszuwachs in etwa 30 Prozent betragen. Die schwächere GT1-Variante soll im Vergleich zur HD-3000-Grafikeinheit um 10 bis 20 Prozent zulegen.

Dies könnte evtl. ausreichen, um Ivy Bridges GT2-Grafikeinheit ungefähr auf das Leistungsniveau von AMDs Llano A-Serie APUs zu befördern. Allerdings muss Intel dann auch bei der Treiberentwicklung etwas zulegen.

Neben DirectX 11 wird die integrierte Grafikeinheit von Ivy Bridge auch OpenCL 1.1 und OpenGL 3.1 unterstützen. Darüber hinaus soll die Leistung von QuickSync deutlich verbessert werden. Angeblich wurde die Video-Transkodierung um den Faktor 2 beschleunigt und die Bildqualität weiter verbessert.

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Quelle: AnandTech

Jan Apostel

Redakteur

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