Raspberry Pi: Serienproduktion ab Januar

Linux-basierter Ultra-Low-Cost Mini-Computer so gut wie fertig

Anfang Mai berichteten wir erstmals Ultra-Low-Cost Mini-Computer namens „Raspberry Pi“. Nachdem im August die Vorserienproduktion erster Alpha-Boards begann, befindet sich der Mini-Computer derzeit noch im Beta-Stadium und soll dann aber im Januar in Serienproduktion gehen. Ursprünglich sollte der „Raspberry Pi“ nicht größer sein als ein durchschnittlicher USB-Stick, aber mit der Größe einer Kreditkarte ist er immer noch sehr klein.

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Entwickelt wurde der Raspberry Pi unter anderem von dem durch das Computerspiel Elite bekannt gewordenen Spieledesigner David Braben. Der Zweck dieses Mini-Computers soll es sein, Schüler aus einkommensschwachen Familien und Regionen an Computer und das Programmieren heranzuführen. Kosten soll der Raspberry Pi gerade einmal 25 US-Dollar. Als Prozessor kommt ein ARM11-Prozessor zum Einsatz, der von 128 MByte Arbeitsspeicher flankiert wird. Ein zweites, 35 US-Dollar teures Modell wird über 256 MByte RAM verfügen. Über einen USB-Anschluss werden Eingabegeräte und externe Speicher angeschlossen und über einen HDMI-Anschluss wird er mit einem Monitor verbunden. Darüber hinaus besitzt er einen Slot für SD-Speicherkarten, die als Massenspeicher dienen. Als Betriebssystem wird eine freie Linux Ubuntu-Distribution eingesetzt. Darüber hinaus sollen auf der SD-Karte quelloffene Programme und Tools enthalten sein. Der Mini-Computer soll mit h.264 kodierte Videos in 1.080p wiedergeben können und OpenGL 2.0 unterstützen.


Quelle: RaspberryPi

Jan Apostel

Redakteur

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