Nvidia: Schlechte Ausbeute bei Kepler-GPUs

TSMC verfehlt die Erwartungen

Während AMD mit seinen Radeon HD 7000ern bereits eine neue Grafikkartengeneration am Start hat, lassen Nvidias GTX 600er weiter auf sich warten. Der Nvidia-Geschäftsführer Jen-Hsun Huang reicht den schwarzen Peter an seinen Herstellungspartner TSMC weiter: „Wir arbeiten auf Hochdruck an der Fertigstellung der Kepler-Chips, aber wir brauchen mehr Wafer. Unsere Gewinnmargen sinken, weil die Ausbeute der 28-Nanometer-Chips geringer ausfällt als erwartet.“ Mit dieser Begründung versucht Huang Investoren zu beschwichtigen, die über Nvidias steigende Ausgaben klagen.

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Trotzdem bleibt Nvidia guter Dinge was Kepler betrifft. Laut eigenen Aussagen habe man Verträge mit jedem PC-Hersteller der Welt geschlossen, um die mobilen Versionen der Chips an den Mann zu bringen. Huang lobt die kommenden GPUs: „Dies ist die beste GPU, die wir je gebaut haben. Die Leistung und Energieeffizienz ist das Beste, was wir je geschaffen haben.“

Leider sind aufgrund der geringen Chipausbeute auch die Herstellungskosten entsprechend hoch. Nvidia hofft allerdings, dass die Ausbeute sich mit der Zeit verbessert, wodurch dann auch die Produktionskosten schrittweise sinken könnten.

Quelle: Xbitlabs

André Westphal

Redakteur

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