Apple: Kein Interesse an Videospiel-Markt

Geschäftsführer Tim Cook sieht Apple bereits bestens aufgestellt

Laut Apples Geschäftsführer Tim Cook habe Apple keinerlei Interesse ins Marktsegment für Computer- und Videospiele vorzudringen. So plane Apple weder Gaming-PCs noch den Einstieg ins Konsolen-Marktsegment. Cook erklärt: „Aus meiner Sicht stehen wir im Spielesegment bereits gut da. Viele Kunden greifen wegen seiner Spiele-Unterstützung etwa zu einem iPod touch.“ Traditionellen Handhelds und Konsolen zeigt Cook die kalte Schulter: „Ich interessiere mich nicht dafür ins Konsolengeschäft einzusteigen, in den Bereich, den man als traditionelles Spielen kennt.“

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Cooks Skepsis gegenüber traditionellen Konsolen und Handhelds wird von vielen Analysten geteilt: So glauben viele Marktforscher, dass in naher Zukunft Smartphones und Tablets traditionelle Handhelds wie Nintendos 3Ds und Sonys Playstation Vita gänzlich verdrängen. Michael J. Olson und Andrew D. Connor, Analysten bei Piper Jaffray, rechnen damit, dass auch bei stationären Konsolen die Spiele-Verkaufszahlen in den ersten 14 Monaten nach Erscheinen der nächsten Konsolengeneration um ca. 53 % abbauen werden. Bei der Wii U rechnet man in den ersten 14 Monaten nach Erscheinen mit nur 35 % der verkauften Einheiten, welche die Wii im gleichen Zeitraum nach Veröffentlichung absetzen konnte. Die PS4 soll in den ersten 14 Monaten nur halb so hohe Verkaufszahlen erreichen wie damals die PS3. Bei der Xbox 360 soll die Lage mit 55 % ähnlich aussehen.

Stabil soll dagegen der PC-Spielemarkt bleiben. Hier hat Apple mit seinen Macs wenig gegenüber Windows-Plattformen mit breiter Spieleunterstützung zu bieten.

Quelle: Xbitlabs

André Westphal

Redakteur

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