Flaute bei digitalen Kameras

Vielen Anwendern genügt ein Smartphone

Die Absatzzahlen digitaler Kameras brechen weiterhin ein: Laut Analysten der Firma Mintel stand das Marktsegment für digitale Kameras 2011 bei einem Wert von etwa 741 Mio. Euro. 2006 waren es aber noch über eine Milliarde Euro. Viele Kunden aus England geben in Befragungen an, dass sie ihre digitale Kamera bei Verlust nicht mehr ersetzen würden, weil ihnen das Smartphone ausreiche. Entsprechend soll der Markt für digitale Kameras bis 2016 auf einen Wert von ca. 651 Mio. Euro fallen. Ähnliche Einbrüche zeichnen auch das Segment für digitale Camcorder aus.

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Der Mintel-Analyst Samuel Gee erklärt, dass die Kameras in Smartphone zwar qualitativ weit hinter dedizierten Geräten zurückblieben, aber aus Sicht der Hobby-Fotografen für Schnappschüsse ausreichen. Zudem verbessere sich die Technik ständig und erreiche in aktuellen High-End-Modellen bereits beeindruckende Ergebnisse.

Quelle: Fudzilla

André Westphal

Redakteur

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