Cooler Master Elite 120 Advanced Mini-ITX - Seite 4

Kleines Gehäuse mit Platz für aktuelle Grafikkarten

Anzeige

Einbau & Betrieb

Der Einbau der Hardware geht im Cooler Master Elite 120 relativ schnell voran, was auch daran liegt, dass die Laufwerke teilweise ohne Schrauben fixiert werden können und genug Platz geboten wird. Im Falle von 3,5-Zoll-Festplatten müssen z.B. lediglich die Schienen angebracht und anschließend in einen der Schächte ins Gehäuse geschoben werden. 2,5-Zoll-Festplatten müssen an die jeweilige Halterung geschraubt werden, die dann wiederum mit Schienen im Gehäuse fixiert wird. Dabei werden die Laufwerke auch zumindest leicht entkoppelt.


Einbau der Festplatten

Für das Netzteil muss die Halterung vom Gehäuse abgeschraubt und anschließend am Netzteil befestigt werden. Anschließend wird sie lediglich wieder an das Gehäuse geschraubt. Zu den Laufwerken ist noch etwas Platz, so dass auch längere oder auch modulare Netzteile verbaut werden können. Allerdings sollte man es nicht übertreiben, da es sonst eventuell zu Platzproblemen mit dem optischen Laufwerk kommen kann. Zwischen den beiden Bauteilen stehen etwas mehr als 5 cm zur Verfügung. Das im Test verwendete Netzteil hat dabei eine Länge von 14 cm, während das optische Laufwerk auf etwa 19 cm kommt.


Für das Netzteil wird eine Halterung verwendet

Die restliche Hardware ist auch so schnell eingebaut wie bei herkömmlichen Gehäusen. Das Mainboard wird wie gewohnt mit vier Schrauben befestigt. Hier zeigt sich dann auch ein Negativpunkt des Gehäuseaufbaus: Durch das über dem Mainboard liegende Netzteil stehen dem CPU-Kühler lediglich ca. 6,5 cm in der Höhe zur Verfügung, weshalb man bei der Auswahl dann doch stark eingeschränkt wird. Außerdem dürfte es in den meisten Fällen besser sein, wenn das Netzteil die Luft vom CPU-Kühler wegsaugt, um diesen so bei der Kühlung zu unterstützen. Der Gehäuselüfter, der diese Arbeit ebenfalls übernimmt, sollte bei den meisten Kühlern aber nicht stören, solange dieser nicht über das Mainboard hinausragt.
Der Grafikkarte stehen in der Länge über 34 cm zur Verfügung. Nach oben ist auch etwas Platz für größere VGA-Kühler.


Das Gehäuse samt Hardware

Der Einbau wird auch dadurch erleichtert, dass die Bohrungen passen und allgemein die Qualität keinen Grund zu Beanstandungen gibt. Die Verarbeitung ist ordentlich gelungen, das Gehäuse ist sehr stabil und die Lüfter sind recht leise und sollten daher von den meisten Grafikkarten und CPU-Kühlern übertont werden.

Eike Sagawe

Test-Redakteur

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.