AMD HD3D und Eyefinity - Seite 7

Mit 3 Monitoren & 3D-Brille: Wie gehts? Wie läufts?

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Fazit

Ingesamt macht die AMD HD3D Technik einen sehr ordentlichen Eindruck. Die Effekte wirken unabhängig vom 3D-Modus sehr plastisch, was deutlich zu einem besseren Spielerlebnis beitragen kann. Noch ist die Technik aber nicht komplett ausgereift. So gibt es doch immer mal wieder kleinere Probleme, die je nach Spiel und 3D-Modus unterschiedlich ausfallen. Aktuelle Spiele haben mit 3D und dem Spielen auf mehreren Monitoren aber oftmals deutlich weniger Probleme.
Sehr schade ist, dass die Einrichtung von 3D nur unzureichend dokumentiert ist. Entsprechende Anleitungen sind schwierig zu finden und auch die Software (die dazu noch von einem Drittanbieter stammt und kostenpflichtig ist) begleitet die Benutzer nicht unbedingt erfolgreich durch die Einrichtung. So gibt es je nach Monitor verschiedene Versionen der Software – die Standardversion hat mit keinem unserer Monitore funktioniert. Wer sich aber erstmal darüber im Klaren ist, wie die Einrichtung ablaufen muss oder diese bereits einmal komplett durchgeführt hat, kann diesen Vorgang innerhalb von sehr kurzer Zeit abschließen.


Die 3D-Brille vereint die beiden Bilder

Beachtet werden sollte, dass viele der im Test geschilderten Eindrücke subjektiv sind und somit nicht unbedingt von jedem gleich wahrgenommen werden. Somit gilt: Wer sich ernsthaft für 3D interessiert, sollte unbedingt vor dem Kauf eine Möglichkeit finden, den gewünschten 3D-Modus mit seinen Lieblingsspielen zu testen. Nicht jeder kann den 3D-Effekt überhaupt wahrnehmen und mancher bekommt bereits nach kurzer Zeit Kopfschmerzen. Auch zu Übelkeit oder anderen Symptomen kann es kommen. Von alledem blieben in diesem Test aber alle Testpersonen verschont.
Somit bietet AMD einen zwar noch etwas steinigen, aber guten Weg in die Welt der 3D-Technik.

Eike Sagawe

Test-Redakteur

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