Nintendo rückt Konsolen näher zusammen

Will Handhelds und stationäre Konsolen vernetzen

Nintendo hat angekündigt, dass das Unternehmen in Zukunft seine stationären Konsolen, wie die Wii U, stärker mit seinen Handhelds, wie dem Nintendo 3DS, vernetzen möchte. Dabei will man bei kommenden Generationen auch die Software einheitlich gestalten und den Entwicklern benutzerfreundliche, vernetzte Werkzeuge für alle Plattformen bereit stellen. Laut dem Nintendo-Präsident Satoru Iwata strebe Nintendo nach einer einzigen Entwicklungsplattform für sowohl stationäre Konsolen als auch Handhelds.

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Iwata erklärt, dass sich Nintendo von dieser Strategie langfristig Synergieeffekte erhoffe. Zudem soll es für Entwickler einfacher werden, ihre Spiele für mehrere Nintendo-Plattformen umzusetzen. Wahrscheinlich ist die Anpassung der Software nur der erste Schritt. Vielleicht wird Nintendo auch die Hardware seiner mobilen Plattformen stärker mit seinen stationären Konsolen abstimmen. Beispielsweise könnte Nintendo für beide Segmente auf ARM-Prozessoren setzen, selbst wenn man unterschiedlich leistungsfähige Prozessoren verbaut.

Iwata betont dabei, dass man nicht die gleiche Hardware in allen Plattformen einsetzen wolle oder die Software vollkommen identisch sein werde. Vielmehr wolle man vor allem Vernetzungspotentiale schaffen und Entwicklern das Leben einfacher machen. Auf diese Weise könnte Nintendo vielleicht sogar mehr Plattformen anbieten, für die Spieleentwickler benutzerfreundlich parallel entwickeln könnten.

Quelle: Nintendo

André Westphal

Redakteur

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