Google Glass ohne Gesichtserkennung

Hersteller gibt vorerst Datenschützern nach

Die Smartphone Brille Google Glass war bisher weniger wegen ihrer interessanten Funktionen und mehr wegen der Missbrauchsmöglichkeiten in die Presse geraten. So bemängelten Datenschützer weltweit, dass man mit der Brille komfortabel immer und überall andere Menschen fotographieren und filmen könne. Mittlerweile hat Google auf den Druck der Öffentlichkeit reagiert: App-Entwicklern untersagt der Hersteller vorerst die Gesichtserkennung in Programme zu implementieren. Google hat seinen Leitfaden für Entwickler bereits entsprechend verändert.

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Dort erklärt Google, dass Apps weder Kamera noch Mikrofon zur Identifizierung von Personen nutzen dürfen. Apps, welche jene Regeln verletzen, schließt Google von seinen Plattformen aus. Weiterhin muss das Display der Brille angeschaltet bleiben, solange die Kamera filmt – auf diese Weise erkennen Außenstehende, wenn sie aufgenommen werden. Bis zur offiziellen Veröffentlichung von Google Glass im Jahr 2014 dürfen Entwickler noch mit der Gesichtserkennung experimentieren. Für die Version auf dem Massenmarkt gelten aber nach aktuellem Wissensstand die oben beschriebenen Einschränkungen.

Quelle: Google+

André Westphal

Redakteur

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