AMD verzichtet auf Lizensierungsmodell

Hersteller möchte Nvidia derzeit nicht nacheifern

Gestern hat Nvidia angekündigt seine GPU-Techniken und Patente auf Visual Computing ab sofort auch für weitere Firmen zur Lizensierung anzubieten. Damit visiert man speziell den mobilen Markt an. Etwa könnte nun theoretisch ein Hersteller wie Apple einen Smartphone-Chip mit einem Grafikkern auf Kepler-Basis entwickeln. AMD hat zu diesem Schritt Stellung bezogen und seine eigene Perspektive beigesteuert. So werde AMD diesen Weg nicht einschlagen, aber weiterhin für Kunden wie etwa Microsoft und Sony Semi-Custom-Chips entwickeln.

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AMD erklärt: „Wir bieten über unser Semi-Custom-Geschäft Partnern die Möglichkeit unser breit gefächertes Patent-Portfolio und unsere Techniken für sich zu nutzen.“ AMDs Ansatz birgt den Vorteil, dass der Hersteller jederzeit die Kontrolle über seine Techniken und Produkte behält und nur auf Auftrag für dritte Unternehmen spezielle Chips gestaltet. Nvidia dagegen ist nicht an seine eigenen Ressourcen gebunden, denn die Chips sind von Firmen lizensierbar und können extern mit anderen Produkten gekoppelt werden.

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Quelle: Xbitlabs

André Westphal

Redakteur

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