Südkoreaner glauben weiter an OLED-TVs

Man sieht trotz Ultra HD eine Zukunft

Die Südkoreaner von Samsung gelten bereits im mobilen Markt als einer der wenigen Verfechter der OLED-Technik für Displays. Leider soll sich dies am Markt, etwa bei den neuen Galaxy Tab S, nur eingeschränkt in den Verkaufszahlen widerspiegeln. Noch schlechter sieht es im TV-Segment aus: Nun, da der Hype von Ultra HD mit 3840 x 2160 Bildpunkten begonnen hat, gerät die OLED-Technik in den Hintergrund. Trotzdem wollen zumindest die Hersteller aus Südkorea, wie eben Samsung und der Mitbewerber LG, weiterhin an OLED festhalten und die Technik weiter vorantreiben. Es seien beispielsweise auch OLED-TVs mit Ultra HD geplant.

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OLED-Bildschirme bieten gegenüber herkömmlichen LC-Displays viele Vorteile – etwa deutlich bessere Kontrast- und Schwarzwerte sowie erhöhte Blickwinkel. Allerdings gibt es nach wie vor Probleme mit der Langlebigkeit. Auch sind OLED-TVs aktuell im Vergleich mit anderen Geräten erheblich teurer. Das hat bisher eine größere Adoptionsrate am Markt verhindert. Nun tut der Hype um Ultra HD sein Übriges, um OLED vergessen zu machen.

So rechnen Analysten für 2014 damit, dass rund 17,83 Mio. TVs mit Ultra HD ausgeliefert werden. Das entspräche einem Wachstum von 475 % gegenüber dem Vorjahr. Bis 2017 sollen es 72,5 Mio. Einheiten sein. Für OLED-TVs erwartet man dagegen weiterhin nur eine kleine Nische. Dennoch sollen auch hier die Herstellungskosten sinken, was niedrigere Preise und dadurch wiederum höhe Adoptionsraten zur Folge haben könnte.

Quelle: DigiTimes

André Westphal

Redakteur

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