Sony dementiert Hackerangriff auf das PSN

Man vermutet hinter den Behauptungen einen Fake

Sony vermutet hinter dem vermeintlichen, neuen Hackerangriff der Gruppe DerpTrolling, über den wir erst kürzlich berichtet haben, einen Fake. Zumindest lässt der Konzern verlauten, dass man absolut keine Hinweise darauf gefunden habe, dass Kundendaten aus dem Playstation Network entwendet worden seien. Mittlerweile sind insgesamt Zweifel daran laut geworden, dass die via Pastebin veröffentlichten Daten überhaupt echt seien. Somit könnte die gesamte Angelegenheit sich eventuell als heiße Luft entpuppen.

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Die Kollegen von Kotaku haben zudem selbstständig geprüft, ob die veröffentlichten E-Mail-Adressen überhaupt im Sony Playstation Network registriert seien. Stichproben führten allesamt zu dem Ergebnis, dass dies nicht der Fall ist. Eine ähnliche Probe mit Konten zu Windows Live ergab immerhin, dass die E-Mail-Adressen hier tatsächlich registriert sind. Keines der veröffentlichten Passwörter passte aber. Weitere Überprüfungen haben gezeigt, dass viele der neu veröffentlichten Daten mit älteren Leaks identisch sind.

Aktuell liegt also der Verdacht nahe, dass der angebliche Hack der Gruppe DerpTrolling gar nicht stattgefunden hat.

Quelle: Kotaku

André Westphal

Redakteur

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