ARM strauchelt im Server-Markt

Internet of Things soll es richten

Der Chip-Hersteller ARM dominiert mit seinen energieeffizienten SoCs im Segment für mobile Endgeräte. Anders sieht es im Markt für Server und Workstations aus: Dort wollte ARM mehr Partner für sich gewinnen, strauchelt jedoch bisher. Analysten prophezeien angesichts der bisherigen Ergebnisse, dass AMD auch innerhalb der nächsten zwei Jahre im Server-Markt voraussichtlich keine nennenswerten Erfolge erzielen werde. Stattdessen werde ARM sich wohl verstärkt auf den Markt für das „Internet of Things“ (IoT) konzentrieren. Hier sieht auch Intel Chancen.

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Das Internet of Things meint die Anbindung von Geräten an das Internet, bei denen man es bisher nicht erwartet hatte: Etwa Kaffeemaschinen und andere Haushaltsgeräte, die sich miteinander vernetzen bzw. über mobile Endgeräte von unterwegs aus fernsteuerbar sind. ARM sieht hier Potential für seine stromsparenden Chips. Im Server-Markt dagegen sieht es derzeit schlechter aus als gedacht. Verantwortlich ist für ARMs Straucheln im PC-Segment aber auch der Untergang von Microsoft Windows RT. Das Betriebssystem speziell für ARMs SoCs entwickelte sich für alle Beteiligten rasch zu einem Flop. Nun wird ARM seine Bemühungen folgerichtig stärker auf das Internet of Things fokussieren.

Quelle: DigiTimes

André Westphal

Redakteur

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