Microsoft Gamescom Pressekonferenz: Kurs auf Xbox

Lediglich Verschämte Trostpflaster für PC-Gamer

Microsoft hat um 18 Uhr seine Gamescom-Pressekonferenz beendet. Überraschungen gab es etliche – allerdings nur für Besitzer einer Xbox One. Trotz großer Worte in den letzten Monaten, laut denen die Redmonder speziell PC-Gamer jetzt so richtig versöhnen wollen, konzentrierte sich das Unternehmen mal wieder voll und ganz auf seine Xbox-Marke. Die Erwähnung von DirectX 12 als neuer Grafik-Schnittstelle für PC-Gamer wirkte fast schon verschämt. Hochkarätige Spiele wie „Quantum Break“ des ehemaligen PC-Spezialisten Remedy erscheinen exklusiv für die Xbox One – Windows-Gamer gucken wie so oft in die Röhre.

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Auch Titel wie das vorgestellte „Scalebound“ oder „Crackdown 3“ bleiben der Spielekonsole Xbox One vorbehalten. Quo vadis PC? – das fragt man sich ratlos und stellt resigniert fest, dass die Prioritäten bei Microsoft weiterhin klar gesetzt sind und die Worte der letzten Monate Lippenbekenntnisse zu bleiben scheinen.

Immerhin erscheint das neue Chatpad (siehe Bild) für die Xbox One auch für PCs mit Windows 10. Die Notwendigkeit ist aber aufgrund der Verfügbarkeit von Tastaturen eher fraglich. Kleine Trostpflaster sind gezeigte Spiele wie das Adventure von Ron Gilbert „Thimbleweed Park“, das neben Xbox One und Geräten Google Android auch für den PC erscheint. Auch „Just Cause 3“ wird nicht nur Konsolen-, sondern auch PC-Gamern Freude bereiten.

Wir sind gespannt, was Microsoft jetzt noch aus DirectX 12 rausholen wird. Immerhin zeigte man abermals eine Demo und versprach noch Großes für die API.

Quelle: Eigene

André Westphal

Redakteur

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