Bluboo Maya Max - Seite 3

6''-Smartphone aus China mit 3 GB RAM & Fingerabrucksensor

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Kameras & Software

Die Kameras des Bluboo Maya Max sind für die Preisklasse als gut zu bezeichnen. Die Hauptkamra nutzt 13 Megapixel, einen Dual-LED-Blitz und eine Blende von f/2.0. Der Sensor ist ein Sony IMX214 und kann auch 1080p-Videos mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde aufzeichnen. Die Bildqualität ist dabei für ein Einstiegs-Smartphone ordentlich, aber Weltwunder sind hier natürlich nicht zu erwarten. Die Kamera-App beschränkt sich dann auch entsprechend auf den Standard-Funktionsumfang.


Außenaufnahme

HDR ist vorhanden und man kann auch an den Einstellungen für das Weiß basteln. Ein komplett manueller Modus mit fortgeschrittenen Optionen glänzt jedoch durch Abwesenheit. Zu erwähnen ist, dass man die Kamera bei HDR-Einsatz sehr ruhig halten muss, sonst kommt es schnell zu Unschärfen. Der Autofokus arbeitet zudem relativ langsam. Auch setzt das Bluboo Maya Max recht aggressiv automatische Filter ein, wodurch überraschend schnell Details absaufen.


Zweite Außenaufnahme

Bei Bildern mit schnellen Bewegungen kommt die Kamera des Bluboo Maya Max genau so an ihre Grenzen wie bei Aufnahmen mit wenig Umgebungslicht. Beides sind keine unerwarteten Probleme für ein Smartphone in diesem Preisbereich. Bei ausreichend Licht kann man mit der Kamera des Bluboo Maya Max aber akzeptable Fotos schießen und dürfte im Alltag über die Runden kommen.


Innenaufnahme

Die Frontkamera verfügt nativ über 5 Megapixel, kann aber via Software auch auf 8 Megapixel interpolieren. Ab Werk liefert Bluboo dann auch gleich eine App mit, um Selfies aufzupolieren (BeautySnap)– in China sind derlei Sperenzchen äußerst beliebt. Auch die Frontkamera knipst insgesamt ordentliche Selfies – nicht überragend, aber beileibe auch nicht schlecht! Somit besteht bei der Frontkamera letzten Endes angesichts des Preises abermals kein Grund zum Motzen.


Sprachen-Mix

Gibt es weitere Besonderheiten bei der Software? Bluboo verzichtet auf einen App-Drawer, das kennt man von anderen Smartphones aus China genau so. Bei unserem Testmuster war der Google Play Store ab Werk verfügbar, einzelne Apps wie YouTube mussten wir aber nachinstallieren. Dafür war direkt schon eine App-Suite von Microsoft vorinstalliert (Excel, PowerPoint, Word). Auch ließ sich die Systemsprache problemlos von Englisch auf Deutsch wechseln. Lediglich an einer Stelle konnten wir ein paar englische und sogar chinesische Überbleibsel erspähen – auf dem Homescreen bzw. bei der Theme-Auswahl.


Kamera-App

Minuspunkt: Mit Updates scheint Bluboo sparsam zu sein, denn unser Testgerät hing noch auf der Android-Sicherheitspatch-Ebene vom Mai 2016 fest. Dabei hatte Bluboo aber immerhin noch im August angedeutet, dass das Maya Max ein Upgrade auf Android 7.0 erhalten solle. Ansonsten ist die Oberfläche des Bluboo Maya Max recht schnörkellos gehalten, zumal sich ohnehin ab Werk zwischen unterschiedlichen Themes auswählen lässt. An die angepassten App-Symbole muss man sich dabei gewöhnen – den offiziellen Play Store erkennt man jedenfalls nicht unbedingt auf Anhieb im Standard-Theme. Angenehm ist, dass sich Bluboo weitere Bloatware spart.


App-Auswahl / Home

Zudem lief die Oberfläche während unseres Tests sehr flüssig und auch Abstürze wussten wir nicht zu verzeichnen. Das Entsperren mit dem Fingerabdruckscanner funktionierte ebenfalls fix und tadellos – nicht selbstverständlich bei Einstiegs-Smartphones aus Asien. Telefonieren kann man mit dem Blueboo Maya May übrigens auch…Was soll man dazu sagen, außer, dass es im Test mit guter Klangqualität funktioniert hat.

André Westphal

Redakteur

2 Antworten

  1. Torsten sagt:

    4G funktioniert tadellos mit dem Bluboo Maya Max!

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