Amazon Prime wird teurer

Preiserhöhung um fast 40 Prozent auf 69 Euro

Amazon hat angekündigt, den Preis für das Prime-Abo von derzeit 49 auf zukünftig 69 Euro zu erhöhen. Die Preiserhöhung tritt allerdings erst nächstes Jahr zum 1. Februar in Kraft. Bestandskunden haben eine erweiterte Schonfrist und müssen erst ab dem 1. Juli 2017 mehr bezahlen. Des Weiteren bietet Amazon den Prime-Dienst in Deutschland erstmals mit einer monatlichen Laufzeit an. Prime startete hierzulande im Jahr 2007 und kostete anfangs 29 Euro. Anfang 2014 kam das Streaming dazu und der Preis wurde auf 49 Euro erhöht.

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Der satte Preisanstieg von 20 Euro – nahezu 40 Prozent – betrifft zum Beginn nur Neukunden. Die Preiserhöhung greift ab dem 1. Februar 2017. Bestehende Kunden müssen die höheren Gebühren erst ab dem 1. Juli 2017 zahlen. Wer sein Abo davor noch verlängern kann, muss also erst im Jahr 2018 mit den höheren Preisen kalkulieren. Potenzielle Neukunden sollten das Abo noch möglichst vor dem Stichtag abschließen, dann können sie das erste Jahr ebenfalls noch für 49 Euro genießen. Studenten müssen ebenfalls tiefer in die Tasche greifen und zahlen anstatt 24 nun 34 Euro. Die vorher genannten Zeiträume sind identisch.

Darüber hinaus gibt es Amazon Prime zukünftig auch als Monatsabo. Der Preis liegt bei 8,99 Euro pro Monat, was pro Jahr 107,88 Euro ergeben würde. Wie beim Jahresabo sind auch hier alle Prime-Vorteile enthalten.

Amazon begründet die Preiserhöhung mit gestiegenen Kosten für die restlichen Dienste, welche im Prime-Abo inbegriffen sind. Neben dem kostenlosen Premiumversand sind dies beispielsweise die Streaming-Dienste Prime Video und Prime Music, sowie weitere Angebote wie Zugriff auf die Kindle-Leihbücherei und Prime Fotos mit unbegrenztem Speicherplatz für Fotos in der Cloud.

Nichtsdestotrotz ist Amazon Prime in Deutschland trotz der Preiserhöhung relativ günstig. In den USA kostet Prime seit Anfang 2014 99 US-Dollar pro Jahr. Davor schlug es mit 79 Dollar zu Buche.


Quelle: Amazon

Tobias Rieder

Arbeitet seit September 2008 als freier Redakteur für Hartware.net. Nebenbei betreibt er seine beiden Blogs Antary und SSDblog.

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