HTC Vive: Preissenkung auf 699 Euro

Oculus Rift baut Druck auf

Erst vor wenigen Wochen hatte Oculus VR den Preis der Oculus Rift relativ drastisch gesenkt. Anlässlich des „Summer of Rift“ fiel der Preis auf 449 Euro für das Virtual-Reality-Headset inklusive Touch-Controller und sieben Spiele. Das hat HTC natürlich massiv unter Druck gesetzt, denn die HTC Vive kostete bisher 899 Euro. Jetzt gibt man dem Druck nach: Der Preis des VR-Headsets fällt nämlich auf 699 Euro. Das hat HTC auf der Gamescom 2017 bekannt gegeben. Das stellt für den Hersteller einen Kurswechsel dar, denn zuvor behauptete man, dass man dem Preisdruck nicht nachgeben werde.

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Aktuell ist HTC mit der Vive der Marktführer im PC-Segment: Laut HTCs Partner Valve erreicht die Vive aktuell einen Marktanteil von 60 %. Die restlichen 40 % sammelt die Oculus Rift ein, so die Statistiken bei Steam. Jedoch bleibt es dabei, dass sowohl die HTC Vive als auch die Oculus Rift derzeit noch als Nischenprodukte anzusehen sind. Die meisten VR-Fans nutzen aktuell entweder Google Cardboard, mobile Alternativen wie die Samsung Gear VR oder aber die PlayStation VR an der Sony PlayStation 4. Im PC-Segment hemmten bisher neben den bis vor kurzem noch hohen Preisen auch die Systemanforderungen die Adoption.

Quelle: Pressemitteilung

André Westphal

Redakteur

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