Nintendo Switch erhält durch Firmware 4.0 viele neue Features

Übertragung von Speicherständen an andere Konsolen ist endlich möglich

Nintendo hat für seine Spielekonsole Switch diese Woche das Update 4.0 veröffentlicht. Die neue Firmware fügt einige Funktionen hinzu, auf welche die Besitzer schon lange gewartet haben. Beispielsweise ist es nach der Installation möglich, Spielstände und Benutzerprofile von einer Nintendo Switch auf eine andere zu übertragen. In ausgewählten Spielen, aktuell sind das ganz genau „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“, „Mario Kart 8 Deluxe“, „ARMS“ und „Splatoon 2“ lassen sich zudem nun Videos aufzeichnen. Das funktioniert über das Drücken des Capture-Buttons, der nun nicht mehr nur Screenshots aufnimmt, sondern durch längere Halten die letzten 30 Sekunden des Gameplays aufnimmt. Das Ergebnis lässt sich dann bei Facebook oder Twitter teilen.

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Die Möglichkeit Daten von einem System zum anderen zu hieven setzt jedoch voraus, dass beide Systeme miteinander verbunden werden – also noch funktionsfähig sind. Das Feature nutzt also nichts, falls eine Switch beschädigt ist, denn Backups in der Cloud sind immer noch nicht vorgesehen. Im Wesentlichen kann man so seien Profildaten und Spielstände übertragen, falls man vorher z. B. immer bei einem Freund gezockt hat und sich anschließend eine eigene Switch kauft.

Nintendo hat außerdem den Newsfeed überarbeitet und die Möglichkeit ergänzt über den offiziellen eShop Spiele vorzubestellen und via Preload vor dem Erscheinungsdatum herunterzuladen. Zudem können Gamer nun Profilbilder auswählen, die auf den Charakteren aus „Super Mario Odyssey“ basieren. Gemeinsam mit dem Firmware-Update 4.0.0 für die Nintendo Switch, erhalten auch die Joy-Con ein Firmware-Update. Was genau es bewirkt, ist aber offen.

Nicht in den Release Notes erwähnt: Offenbar funktionieren nun auch USB-Headsets an der Konsole. Das soll laut mehreren Nutzern sogar mit drahtlosen Modellen klappen, insofern sie einen USB-Dongle verwenden. Allerdings klappt die Nutzung nur im Docked-Modus nahtlos, sonst ist ein Adapter auf USB Typ-C notwendig um die Headset-Dongles direkt an der Switch anstöpseln zu können. Zudem besteht keine Garantie, dass alle Modelle funktionieren. Definitiv klappen soll das Spielchen z. B. mit dem Sony Gold Wireless Headset für die PS4 und den PC.

Quelle: Nintendo

André Westphal

Redakteur

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