Oukitel K5000 im Test: Handy im Format 18:9 mit massivem Akku - Seite 5

5000 mAh sollen im Einstiegs-Smartphone für Durchhaltevermögen sorgen

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Weitere Anmerkungen

Auffällig ist, dass Oukitel den Lautsprecher am K5000 auf der Rückseite verbaut. Dafür ist in der beiliegenden Schutzhülle dann auch eine Aussparung vorhanden. Dadurch ist der Sound bei Videos leider nicht allzu gut bzw. man muss die Lautstärke höher stellen als bei anderen Smartphones. Das führt auch zu der Wahrnehmung, dass das Oukitel K5000 weniger Power hätte, als andere Geräte. So ganz stimmt das nicht, der Speaker ist eben einfach ungünstig platziert. Der Klang an sich geht jedoch in Ordnung.

Wichtige Anmerkung für Freunde der biometrischen Entsperrung: Der Fingerabdruckscanner des Oukitel K5000 arbeitet verhältnismäßig langsam. Es dauert durchaus gut eine Sekunde, bis sich der Bildschirm nach dem korrekten Druck entsperrt. Außerdem kam es in unserem Test doch regelmäßig zu Fehlerkennungen. Das ist kein Dealbreaker, aber wenn man den jeweils gescannten Finger zehnmal scannt, können schon ein bis zwei Fehlerkennungen dabei sein. Hier haben wir bei anderen, preislich ähnlich gelagerten Modellen, wie dem Vernee Thor E, schon Besseres erlebt.

Bloatware spart sich Oukitel hingegen und das K5000 setzt auf eine Oberfläche, die relativ nah am puren Android ist. Nur einige Icons wie das für die Einstellungen sind etwas gewöhnungsbedürftig. Updates gab es im Testzeitraum leider nicht. Deswegen blieb der Stand der Android-Sicherheits-Updates dann auch beim Oktober 2017 stehen.

Ein Trumpf des Oukitel K5000 ist die Akkulaufzeit: in PCMark konnten wir ein Ergebnis von elf Stunden und einer Minute erzielen. Dabei rödelt das Benchmark den Akku von 100 auf 20 % runter. Wir ließen Wi-Fi angeschaltet und stellten die Helligkeit manuell auf 50 %. Rechnet man nun noch die verbleibenden 20 % auf dieses Ergebnis herauf, könnte das Oukitel K5000 fast 14 Stunden kontinuierlicher Nutzung durchhalten – ein hervorragendes Ergebnis.

André Westphal

Redakteur

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