Nintendo mit 2 neuen Switch 2019?

Angeblich dieses Jahr eine verbesserte und eine abgespeckte Version

Es ist ziemlich genau zwei Jahre her, dass Nintendo seine Switch Spielkonsole in den Handel gebracht hat und sie ist immer noch recht populär. Trotzdem plant man bei Nintendo wohl zwei weitere Modelle bzw. Varianten der aktuellen Switch: eine optimierte, leistungsfähigere Version und eine sowohl kleinere als auch günstigere Switch als Ersatz für die Nintendo 3DS.

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Dies geht aus einem Bericht des Wall Street Journal hervor, der sich auf inoffizielle Informationen bzw. Quellen aus der Branche beruft. Allerdings soll man nicht davon ausgehen, dass die verbesserte Switch annähernd so leistungsfähig wird wie die aktuelle Konkurrenz von Microsoft Xbox und Sony PlayStation, sondern lediglich Optimierungen mitbringt, also quasi eher als „Switch Refresh“ denn als „Switch II“ anzusehen sei. Man rechnet aber u.a. mit einem Hardware-Upgrade inklusive verbessertem Display und größerem Akku. Dies ist allerdings noch unklar.

Die gerüchteweise als „Switch Lite“ bezeichnete zweite Version wäre noch mehr auf den Einsatz unterwegs ausgerichtet und preislich attraktiver, um die sinkenden Verkaufszahlen der Nintendo 3DS aufzufangen. Um die Produktionskosten zu senken, könnte nicht nur die Größe reduziert, sondern auch Features wie Vibration gestrichen werden.
Beide neuen Switch-Versionen sollen laut Wall Street Journal auf der „Electronic Entertainment Expo“ (E3) Mitte Juni in Los Angeles gezeigt werden.

Warum sollte Nintendo diese neuen Switch Varianten in diesem Jahr einführen? Zum Einen werden 2020 die nächsten High-End Spielkonsolen von Sony und Microsoft erwartet, so dass Nintendo bis Ende diesen Jahres den Markt schon abgrasen könnte, bevor die Konkurrenz marktreif ist. Zum Anderen will Nintendo natürlich Geld verdienen und die neuen Versionen der Switch dürften inzwischen günstiger zu produzieren sein, so dass man bei gleichem oder sogar noch etwas höherem Preis mehr Gewinne machen könnte als mit der Produktion der aktuellen Switch.

Quelle: Wall Street Journal (kostenpflichtig)

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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