OnePlus 7 & 7 Pro ab 559 bzw. 709 Euro

Zwei neue High-End 6,41"- & 6,67"-Smartphones mit Snapdragon 855 Chip

Der für seine guten und schicken High-End Smartphones mit schlankem Android-Betriebssystem bekannte chinesische Hersteller OnePlus hat wie erwartet gestern abend seine neue Generation vorgestellt. Dabei geht man mit OnePlus 7 und OnePlus 7 Pro erstmals mit zwei Modellen in unterschiedlicher Größe und Ausstattung an den Start.

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Bislang gab es zuletzt von den vorherigen Generationen bis zum OnePlus 6T nur ein Modell mit verschiedenen Speichergrößen. Jetzt aber gibt es mit dem OnePlus 7 Pro ein echtes Flaggschiff mit besonderen Features wie einer ausfahrbaren Selfiecam und seitlich abgerundeten Display-Kanten, aber leider auch zu einem höheren Preis als zuvor. Als kostenbewusster OnePlus-Fan kan man allerdings auch auf das kleinere, etwas schlechter ausgestattete OnePlus 7 (ohne Pro) zurückgreifen, das immerhin auch noch auf dem Snapdragon 855 basiert, dem aktuell leistungsfähigsten Mobilchip von Qualcomm.

Beim OnePlus 7 Pro gibt es je nach Wahl 6, 8 oder 12 GByte Hauptspeicher und 128 oder 256 GByte Speicherplatz, der schnelles UFS 3.0 verwendet. Das AMOLED-Display des OnePlus 7 Pro misst 6,67 Zoll, besitzt die hohe QHD+ Auflösung mit 3120×1440 Bildpunkten und ist erstmals 90 Hz schnell für ein absolutes ruhiges Bild. Einen Notch gibt es nicht mehr, weil die Selfiecam automatisch wie ein Periskop herausgefahren wird. Der Mechanismus soll ausgelegt sein für bis zu 300.000 Nutzungen, was auf mehr als 150mal pro Tag in fünf Jahren hinausläuft. Außerdem gibt es eine Notfalltechnik, die die Selfiecam automatisch einfährt, wenn erkannt wird, dass sich das Handy im freien Fall befindet.

Die Hauptkamera des OnePlus 7 Pro verfügt über drei Linsen: einen 48-Megapixel-Sensor mit optischer Bildstabilisierung, ein 78-mm-Teleobjektiv für 8 Megapixel mit einer f/2.4 Blende, das ebenfalls optisch stabilisiert wird, sowie einen 117-Grad-Ultraweitwinkelsensor für 16 Megapixel mit einer f/2.2 Blende. Die motorisierte Selfiecam liefert auch 16 Megapixel, aber über eine f/2.0 Blende.

Der integrierte Akku des OnePlus 7 Pro besitzt eine nominelle Kapazität von 4000 mAh und unterstützt „Warp Charge 30“ Schnellladen, womit man das Handy über den USB 3.1 Typ-C Anschlusss innerhalb von 20 Minuten von Null auf 50 Prozent Ladestand bringen können soll. Speicherkarten zur Erweiterung des Speicherplatzes werden nicht unterstützt und es gibt auch keinen 3,5-mm-Anschluss für Kopfhörer. Dafür gibt es „Dolby Atmos“ Stereo-Lautsprecher, aber natürlich kann man auch den USB-C Anschluss oder Bluetooth für Headsets verwenden.

Das günstigere OnePlus 7 ist dagegen eine Mischung aus dem vorherigen OnePlus 6T und dem OnePlus 7 Pro. Es ist mit 6,41″-AMOLED-Display genauso groß wie das 6T, kommt aber auch mit dem Snapdragon 855 und den Stereo-Lautsprechern wie das 7 Pro. Auch der optimierte Fingerabdruckleser im Display ist der Gleiche und als Hauptspeicher stehen 6 und 8 GByte bzw. als Speicherplatz 128 und 256 GByte UFS 3.0 zur Wahl. Der Akku ist mit 3700 mAh etwas kleiner und man verzichtet auf „Warp Charge 30“, nutzt aber immerhin 20-Watt-Schnellladen. Es gibt auch keine Triple-Kamera, sondern nur eine Dual-Kamera mit einem 48-Megapixel-Sensor mit f/1.7 Blende sowie einem 5-MP-Sensor für die Tiefenschärfe bzw. Bokeh-Effekte. Die Selfiecam liefert 20 Megapixel über eine f/2.0 Blende.
Beim OnePlus 7 verzichtet man außerdem auf das seitlich abgerundete Display sowie die Periskop-Selfiecam und setzt stattdessen den bekannten kleinen Notch im Wassertropfen-Design ein.

Während das OnePlus 7 Pro ab Dienstag nächster Woche, den 21. Mai, ab 709 Euro (mit 6/128 GByte) erhältlich ist und preislich bis 829 Euro geht (mit 12/256 GByte), soll das einfachere OnePlus 7 erst im Juni verfügbar sein, aber dann schon ab 559 Euro (mit 6/128 GByte). Mit 8/256 GByte steigt der Preis des OnePlus 7 auf 609 Euro.

Ein OnePlus 7 Pro 5G wurde auch schon angekündigt, aber dies wird vorerst nur in Großbritannien und Finnland zu bekommen sein und ist momentan nicht für Deutschland geplant.

Quelle: Pressemitteilung

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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