Eufy RoboVac 30C im Test: Preisgünstig & smart - Seite 4

Staubsauger-Roboter von Anker: Viel Leistung für moderates Geld?

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Der Eufy RoboVac 30C in der Praxis

Ein regulärer Lautsprecher fehlt dem Eufy RoboVac 30C. Im Gegensatz zu anderen Quasselstrippen wie dem 360 S6 kann er also selbst keine Sprachansagen durchgeben. Er übermittelt allerdings Signaltöne. Etwa kann man ihn röhren lassen, falls er unter einem Möbelstück stecken geblieben ist und man sich nicht sicher ist, wo er sich gerade befindet.

So kann es, wie auch bei anderen Roboter-Saugern, durchaus vorkommen, dass der Eufy RoboVac 30C mal stecken bleibt – etwa wenn er zu forsch zwischen einen Wäscheständer fährt, einen Vorhang ansaugt oder ein Strom- oder Lautsprecherkabel versehentlich mitschleift. Die Kabelbinder liegen also nicht ohne Grund bei.

Die Reinigung mit dem Eufy RoboVac 30C dauert länger als mit 360 S6 oder Roborock S50, weil dieses Modell den Raum nicht vermisst und bei der Reinigung ohne besonderes System vorgeht. Dadurch fährt er Stellen auch mal doppelt oder sogar dreifach ab. Wer es also auf ein schnelles Durchsaugen des Zimmers abgesehen hat, ist mit anderen Modellen besser beraten. In der Gründlichkeit steht der Eufy RoboVac 30C der Konkurrenz aber nichts nach. Dadurch, dass er einige Areale doppelt abgrast, nimmt er zumindest sicher den Schmutz weg.

Allerdings ist die Saugleistung geringer als bei einigen Konkurrenten. Der Eufy RoboVac 30C bietet 1500 pa. Der 360 S6 steht etwa bei 1800 pa und der Roborock S50 bietet gar 2000 pa. Relevant ist das besonders für Nutzer mit Haustieren, denn gegen hartnäckige Hunde- oder Katzenhaare kommt der RoboVac 30C nicht wirklich an. Das gilt speziell auf Teppichen, wo die Haare sich fester absetzen können als auf Parkett- oder Dielenboden.

Eufys Modell arbeitet mit maximal 55 db, ist also durchaus etwas leiser als Konkurrenzmodelle. Entspannt ein Nickerchen machen, dürfte trotzdem niemand, der den Roboter auf Tour schickt, aber die Lautstärke geht völlig in Ordnung. Natürlich kann der RoboVac 30C auch Absätze und Treppen erkennen. Geringe Erhöhungen von 1-2 cm Höhe braust er mutig herunter. Alles was höher ist, fährt er sorgsam an und kehrt dann lieber sicher um.

Soll der Staubsauger wiederum Erhöhungen überqueren, so nimmt er diese bis ca. 15 mm mit. Sprich: er überquert durchaus mal ein Stuhlbein. Ist er aber einen kleinen Absatz hinunter in ein anderes Zimmer gebraust, dann schafft er es nicht aus eigener Kraft wieder hinauf.
Beim Saugen ging der Eufy vorsichtig vor. Langsames Heranfahren an Hindernisse ist der Standard. Eckt er doch einmal vorsichtig an, passiert dennoch nichts, denn die gefederten Bumper mit Gummierung bewahren sowohl den Staubsauger als auch Möbel vor Schäden.

Bei Teppichen mit langen Strähnen kann sich der Roboter allerdings durchaus mal mit seiner Bürste verheddern. Ein lautes Piepen weist dann im Zweifelsfall auf die Misere hin. Das kam in unserem Test aber nur einmal vor, als der Eufy RoboVac 30C zwischen die Beine eines kleinen Stuhles fuhr und sich danach nicht mehr zu befreien wusste, da eine Wendung fehlschlug.

In der Praxis ist der Eufy RoboVac 30C also ein effizienter Roboter-Staubsauger, der sauber seine Bahnen zieht. Aufgrund der chaotischen Reinigungsmethode ist er etwas länger unterwegs, doch die Saugergebnisse sprechen absolut für sich.

André Westphal

Redakteur

1 Antwort

  1. Max sagt:

    Das ist für`s Zuhause ein nützliches Ding

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