Eufy RoboVac 30C im Test: Preisgünstig & smart - Seite 3

Staubsauger-Roboter von Anker: Viel Leistung für moderates Geld?

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Die App

In der offiziellen App des Eufy RoboVac 30C gibt es im direkten Vergleich zu anderen Modellen deutlich weniger Optionen. Man beschränkt sich also auf Kern-Features. So erstellt der Eufy RoboVac 30C keinerlei Raumkarten. Das führt zwangsläufig dazu, dass man in der App auch keine Möglichkeit erhält, um No-Go-Areale zu definieren.
Will man den Roboter also von spezifischen Gebieten in der Wohnung ausschließen, etwa weil er immer auf einem bestimmten Langflor-Teppich stecken bleibt, muss man das physisch mit dem beiliegenden Magnetband erledigen.

Wer mal ein bisschen Herumspielen möchte, kann den Roboter über die App auch wie ein Fahrzeug steuern. Das ist aber natürlich mehr eine Spielerei. Ansonsten ist es über die App möglich, verschiedene Modi zur Reinigung auszuwählen. Am stärksten bewirbt Eufy dabei „BoostIQ“. Dahinter verbirgt sich ein Feature, das die Saugkraft je nach Bedarf anpasst. Fährt der Eufy RoboVac 30C also über einen Teppich, dann wird z.B. die Leistung angekurbelt. Kurvt er anschließend zurück, erkennt BoostIQ das und regelt wieder runter. Laut dem Hersteller sinkt so auch die Zeit, welche der Sauger für eine komplette Tour benötigt.

Zusätzlich lassen sich über die App noch verschiedene Modi auswählen: Automatisch, Schnell, Flecken und Ecken. Ersterer reinigt eben automatisch die erreichbaren Zimmer. Die Schnellreinigung begrenzt die Dauer auf 30 Minuten – danach ist Sense. Bei der Fleckenreinigung reinigt der RoboVac 30C wiederum einen bestimmten Bereich in Spiralen besonders gründlich. Was die Kanten- und Eckenreinigung bewirkt, erklärt schon der Name. Hier saugt der Roboter intensiv an Ecken bzw. Wandrändern.

Es ist auch möglich, in der offiziellen App Zeitpläne zu erstellen. Dann kann man den Eufy RoboVac 30C beispielsweise täglich um 10 Uhr auf Tour schocken – oder auch spezielle Wochentage aussuchen, an denen der Sauger ran soll. Ebenfalls ist es möglich, genau wie beim Amarey A900, Amazon Alexa oder den Google Assistant in die App einzubinden. Dann kann man den Roboter über Sprachbefehle steuern und ihn beispielsweise seine Runde starten oder beenden lassen.

Alles in Allem ist die App von Eufy eine runde Sache – und auch die Vernetzung mit dem Roboter klappte in unserem Fall an einem Xiaomi Mi 8 absolut problemlos. Insofern kann die Bedienung über die getestete Android-App nur als komfortabel bezeichnet werden.

André Westphal

Redakteur

1 Antwort

  1. Max sagt:

    Das ist für`s Zuhause ein nützliches Ding

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