AMD B550 Mainboards ab 16. Juni

Günstigere AM4-Hauptplatinen mit PCIe 4.0 für Ryzen 3000 CPUs

AMD hatte im April neben den in Kürze erhältlichen Ryzen 3 3100 und 3300X Desktop-CPUs auch den neuen B550 Chipsatz angekündigt, sich aber noch mit Details zurückgehalten. Jetzt hat der Hersteller mehr verraten zur Unterstützung von PCI Express 4.0 sowie USB 3.2 und auch einen Verfügbarkeitstermin für die ersten B550-Mainboards genannt.

Anzeige

Der AMD B550 soll PCI Express 4.0 für alle Anwender ermöglichen, weil der Chipsatz für günstigere Mainboards gedacht ist, so dass man nicht auf teurere AMD X570 Hauptplatinen angewiesen sein muss, um PCIe 4.0 zu bekommen. Der AMD B550 Chipset unterstützt PCIe 4.0 sowohl für Grafikkarten als auch Massenspeicher – in Form von M.2 SSDs – und bietet USB 3.2 zweiter Generation statt lediglich USB 3.1 Gen.1. Darüber hinaus wird der Dual-Betrieb zweier Grafikkarten unterstützt (CrossFire & SLI) und andere Anbindungen (General Purpose Lanes) sind nun per PCIe 3.0 stattt PCIe 2.0 realisiert. Das sind die größten Änderungen zu den Vorgängern B450 und B350.

Ein weiteres wichtiges Feature der AMD B550 Mainboards ist die Kompatiblität zu der kommenden „Zen 3“ Generation von Desktop-Prozessoren, wie zuvor berichtet.

Nach Auskunft von AMD sollen die ersten B550 Mainboards von den üblichen Herstellern wie ASUS, Gigabyte und MSI wie erwartet ab 16. Juni zu Preisen ab etwa 100 US-Dollar erhältlich sein. Zum Vergleich: Bisherige AMD B450 Mainboards werden momentan ab rund 60 Euro angeboten.

Quelle: AMD

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.