AMD bestätigt 7-nm-Technik für „Zen 3“

Erst nächste Generation "Zen 4" soll aus 5-nm-Fertigung kommen

AMD hatte bereits Anfang März neue Roadmaps vorgelegt, nach denen die nächste CPU-Generation aus der 7-nm-Produktion kommen wird. Zuletzt hatte es aber Stimmen gegeben, dass Fertigungspartner TSMC schon früher mit der 5-nm-Massenproduktion beginnen könne und die Ryzen 4000 Desktop-CPUs dies nutzen würden. Dies hat AMD mit einer neuen Firmenpräsentation nun dementiert.

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Die diese Woche veröffentlichte neue Firmenpräsentation (PDF) für Investoren bestätigt im Grunde alles, was AMD bislang offiziell erklärt hatte. Demnach werden AMD EPYC und Ryzen Prozessoren auf Basis der neuen „Zen 3“ Mikroarchitektur im Laufe diesen Jahres weiterhin aus der 7-Nanometer-Fertigung kommen und erst die „Zen 4“ Architektur ist nächstes Jahr für die 5-nm-Technik vorgesehen. Einzelheiten zu den Ryzen CPUs nennt AMD nicht, lediglich für die EPYC Server-CPUs werden Codenamen verraten, nämlich ‚Milan‘ für „Zen 3“ und ‚Genoa‘ für „Zen 4“. Aber auch dies war bereits bekannt.

Auf Seite der Grafikkarten verspricht AMD erneut ein um 50 Prozent besseres Verhältnis von Leistung pro Watt für „Navi 2X“ bzw. die „Radeon DNA 2“ Architektur, wenn man es mit der aktuellen „Navi 1X“ Serie (Radeon RX 5000) bzw. der ersten RDNA Generation vergleicht. Allerdings nennt AMD hier auch „Innovationen bei der Mikroarchitektur“, die zu einer höheren Performance pro Takt führen sollen. Dazu gibt es Verbesserungen bei der internen Logik, die u.a. die Komplexität reduzieren sollen, sowie höhere Taktraten durch physische Optimierungen. Wohin das genau führen wird, muss man natürlich noch abwarten.

Für die für wohl nächstes Jahr vorgesehene „RDNA 3“ Generation bzw. die „Navi 3X“ GPUs lässt sich AMD weiterhin nicht auf einen Fertigungsprozess festlegen und gibt einfach nur eine „fortgeschrittenen Produktionstechnik“ an. Allerdings dürfte die 3-nm-Technologie zumindest im nächsten Jahr noch nicht massentauglich sein, so dass man auch hier von der 5-nm-Herstellung ausgeht.

Quelle: AMD

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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