IT-Firmengründung: Weiterbildung und Kooperationen nicht vergessen

Die IT-Branche bietet wie kaum ein anderer Berufsbereich ein attraktives Zukunftspotenzial. Gerade für Freiberufler oder Einzelunternehmer lohnt es, mit ausreichend Fachwissen Firmen im IT-Bereich zu betreuen und zu reizvollen Stundenlöhnen zu arbeiten. Mit der Gründung alleine ist es jedoch nicht getan. Um sich positiv von der direkten Konkurrenz abzugrenzen, sind zusätzliche Qualifikation und ein Netzwerk weiterer Fachkräfte ratsam.

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Lohnt die IT-Firmengründung individuell?

Wem ein fachkundiger Austausch in unseren Foren am Herzen liegt und schon heute Freunden oder Kollegen in IT-Fragen weiterhilft, wird gelegentlich mit dem Gedanken an eine Selbstständigkeit in der IT spielen. Die Nachfrage an Fachkräften in diesem Bereich ist groß und umfasst diverse Fachgebiete. Von der Web-Entwicklung über Administrator-Tätigkeiten bis zur Programmierung von Apps reicht das Spektrum.

Hier ist individuell zu überlegen, in welchem Bereich die persönlich besten Chancen gesehen werden und wo Interesse und Begabung liegen. Manchen IT-Profis liegt der technische Bereich deutlich mehr als die Programmierung von Games und Apps. Auch der Markt mit seiner Nachfrage nach IT-Fachkräften ändert sich stetig. Wie in vielen Branchen sind zwei Wege denkbar: Bewusst ein breites Spektrum abdecken oder sich durch Spezialisierung für einzelne Unternehmen besonders interessant zu machen.

Grundlagen jeder Firmengründung beachten

Wenn Sie eine IT Firma gründen möchten, sind alle Grundlagen einer regulären Firmengründung zu beachten. Im Falle einer höheren Qualifikation werden Sie der Tätigkeit freiberuflich nachgehen können und damit kein Gewerbe anmelden müssen. Fragen zur korrekten Versteuerung oder der Sozialversicherung sind genauso abzuklären wie ein angemessener Stundenlohn für die eigenen Kompetenzen.

Unter Wert muss sich kein Freiberufler in der IT verkaufen. Trotzdem sind Vielseitigkeit und Erfahrung in der Branche wichtige Faktoren, um die eingeforderten Honorare zu rechtfertigen. Hier lohnt der Blick über den Tellerrand, um einen Vergleich zu Löhnen anderer IT-Freelancer in der eigenen Wohnregion ziehen zu können.

Weiterbildung in verschiedenen IT-Bereichen sinnvoll

Mit der richtigen Disziplin, ausreichend Know-How und Fleiß ist ein erfolgreicher Einstieg in die IT-Selbstständigkeit vielen Fachkräften möglich. Um hieraus dauerhaft einen Job zu machen, der zum guten Lebensunterhalt beiträgt, ist die stetige Fort- und Weiterbildung wichtig. Und dies gilt nicht alleine in Bereichen, in denen bereits Kompetenzen gegeben sind.

So lohnt es beispielsweise Office365 Schulungen für IT-Freelancer zu besuchen. Die Anwendung von Office-Programmen hilft nicht nur im Umgang mit Kunden und Auftraggebern weitern, um diesen einen zusätzlichen Service zu bieten. Auch für die eigene Buchhaltung und das Rechnungswesen des Freelancers sowie zur generellen Organisation ist es hilfreich, durch Schulungen in Office365 und weiteren Programmen die eigene Arbeit zu professionalisieren.

Gleiches gilt für den sicheren Umgang mit einer Steuersoftware oder dem Erlernen neuer Programmiersprachen. Hier sind Ihren Möglichkeiten fast keine Grenzen gesetzt, um sich als Freiberufler zusätzlich zu qualifizieren.

Kooperation mit nahen Branchen anstreben

Nicht in allen Bereichen müssen durch eine Weiterbildung eigene Kompetenzen erworben werden. Es hilft, sich als IT-Freelancer sukzessive ein Netzwerk starker Partner aufzubauen und auf diese im Kundenumgang verweisen zu können. So ist die Zusammenarbeit mit freiberuflichen Designern oder Textern in der Web- oder App-Entwicklung hilfreich. Präsentieren Sie sich so als Dienstleister, der Kunden diverse Dienstleistungen aus einer Hand bietet.

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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