Powerstation Ecoflow River Max im Test - Seite 3

Macht der modulare Akku den Unterschied?

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Ecoflow River Max im Detail

Die Ecoflow River Max Powerstation selbst verfügt über relativ viele Anschlüsse. Es sind drei 12-Volt-Anschlüsse vorhanden: Eine Kfz-Steckdose und zwei DC5521-Buchsen. Zwei USB-A-Ports bieten jeweils 5 Volt und 2,4 Ampere, ein weiterer ist Quickcharge-fähig bis 12 Volt und 1,5 Ampere. Komplettiert werden die USB-Ports durch USB-C mit Power Delivery bis 100 Watt (20V/5A).

Ecoflow River Max – Vorderansicht

Die USB-Anschlüsse werden mit dem Hauptschalter aktiviert, während die 12V-Anschlüsse einen eigenen Schalter besitzen. Eine Kfz-Steckdose kann bis zu 10 Ampere abgegeben, die beiden DC5521-Ports jeweils 3 Ampere. In Summe sind maximal 10 Ampere möglich, die Spannung beträgt 13,6 Volt. Es gibt ein Taschenlampen-ähnliches Licht, das drei Modis besitzt: Niedrige und hohe Helligkeit sowie SOS. Ein Ambiente-Licht besitzt die River Max ebenfalls, welches aus zehn LEDs besteht und je nach Zustand wie Knight Rider blinkt, einfach nur blinkt oder statisch ist.

Auf der linken Seite sind die Ladeanschlüsse untergebracht. Zudem ist eine thermische Sicherung vorhanden und eine Schraube, um die Powerstation zu Erden. Die River Max kann mit maximal 500 Watt laden, die River mit maximal 250 Watt. Über den XT60-Stecker können Gleichspannungsquellen wie Solarpanels mit 10 bis 25 Volt angeschlossen, maximal 200 Watt und bis zu 12 Ampere können aufgenommen werden.

Auf der rechten Seite sind die beiden Schuko-Steckdosen des AC-Wandlers untergebracht. Direkt darüber sitzt der Lüfter, welcher sehr sehr leise arbeitet und die Bezeichnung „temperaturgesteuert“ tatsächlich verdient. Die River Max ist mit Abstand die leiseste Powerstation, die ich bisher testen durfte.

Ecoflow River Max – rechte Seite

Der AC-Wandler soll mit X-Boost in der Lage sein, Geräte bis 1800 Watt zu betreiben. Ecoflow spricht hier ganz klar von möglichen Inkompatibilitäten und empfiehlt den Modus für Geräte, die nur eine Heizung beinhalten (z.B. eine Kaffeemaschine). Was X-Boost bewirkt, ist relativ einfach: Es senkt die Ausgangsspannung so weit, dass die maximale Dauerleistung eingehalten wird. Entsprechend hat die Kaffeemaschine dann nicht mehr 1000 Watt, sondern wird mit 600 Watt betrieben.

Ecoflow River Max – Unterseite

Auf der Unterseite der Powerstation wurden vier Gummifüße verbaut, die ein Wegrutschen sicher verhindern.

Marc Kaiser

Redakteur

2 Antworten

  1. Janny sagt:

    Bieten die in den Bluetti verbauten LifePo4 Akkus auf Dauer, durch die 3x höhere Anzahl der Ladezyklen, dem Kunden nicht mehr in Preis/Leistung?
    Zu welcher Powerstation würdest du tendieren, wenn es um einen fast täglichen Einsatz unter konsequenter Nutzung mittels Solaraufladung ging?

    • Marc Kaiser sagt:

      Die Frage ist nicht leicht zu beantworten. Wenn man 800 Ladezyklen hat, kann man die Powerstation 10 Jahre lang jeden vierten Tag voll laden. Das ist für die meisten Anwendungen schon ganz schön oft. Wenn man deutlich öfter laden will, würde ich auch zu LiFePo4 Akkus greifen. Aber man muss sich vorallem im klaren sein, welche Geräte man betreiben will. Die EB70 hat durch zwei Mal USB-C evtl Vorteile. Ob die Akkus deutlich länger halten, kann ich aber auch nicht sagen, dafür halten sie einfach zu lange.
      Und theoretisch kannst du die maximale Aufladung bei Ecoflow auch auf z.B. 80 Prozent begrenzen, dann halten die Akkus ein vielfaches länger. Dafür muss man am Anfang etwas mehr investieren um eine größere Powerstation zu bekommen.

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