Powerstation Ecoflow River Max im Test

Macht der modulare Akku den Unterschied?

Anzeige

Einleitung

Nach den letzten Tests zahlreicher Powerstations war klar: Viel Leistung benötigt einen großen Akku. Das zieht ein hohes Gewicht und relativ große Ausmaße nach sich. Wie wäre es, wenn man im kompakten Format eine Powerstation hat, die für einen Kurztrip kleiner und leichter ist, für den Campingurlaub oder den Schrebergarten, aber deutlich mehr Kapazität bietet?

Die Ecoflow River Serie bietet diese Option bei noch überschaubaren Kosten. Üblich sind solche Konzepte bei sehr großen Powerstations, die eher stationär betrieben werden.

Ecoflow River Max

Es gibt vier Modelle in der River Serie von Ecoflow. Die River Mini (210 Wh) hatten wir bereits im Test und sie hat mit einer hohen Ladegeschwindigkeit und vielen Anschlüssen bei sehr kompakten Maßen gepunktet. Darüber agiert die „normale“ River (288 Wh), welche mit optionalem zweitem Akku zur River Max (576 Wh) mutiert, welche wir euch heute vorstellen. Die River Pro hat noch etwas mehr Kapazität (720 Wh) und mehr mögliche Ladezyklen (800 statt 500), ist technisch ansonsten identisch. Für die River Pro gibt es ebenfalls einen zweiten Akku, der die Kapazität verdoppelt.

Vergleich der River-Modelle auf https://de.ecoflow.com/

Mich hat die River überrascht, da der AC-Wandler mit 600 Watt Dauerleistung und 1200 Watt kurzzeitiger Spitzenleistung selbst einen konventionellen Kühlschrank zuverlässig betreiben kann. Das konnte selbst eine Bluetti EB70 mit 1000 Watt Dauerleistung nicht! Zudem gibt es viele sinnvolle Anschlüsse und eine richtig gute Ladeleistung.

Marc Kaiser

Redakteur

5 Antworten

  1. Janny sagt:

    Bieten die in den Bluetti verbauten LifePo4 Akkus auf Dauer, durch die 3x höhere Anzahl der Ladezyklen, dem Kunden nicht mehr in Preis/Leistung?
    Zu welcher Powerstation würdest du tendieren, wenn es um einen fast täglichen Einsatz unter konsequenter Nutzung mittels Solaraufladung ging?

    • Marc Kaiser sagt:

      Die Frage ist nicht leicht zu beantworten. Wenn man 800 Ladezyklen hat, kann man die Powerstation 10 Jahre lang jeden vierten Tag voll laden. Das ist für die meisten Anwendungen schon ganz schön oft. Wenn man deutlich öfter laden will, würde ich auch zu LiFePo4 Akkus greifen. Aber man muss sich vorallem im klaren sein, welche Geräte man betreiben will. Die EB70 hat durch zwei Mal USB-C evtl Vorteile. Ob die Akkus deutlich länger halten, kann ich aber auch nicht sagen, dafür halten sie einfach zu lange.
      Und theoretisch kannst du die maximale Aufladung bei Ecoflow auch auf z.B. 80 Prozent begrenzen, dann halten die Akkus ein vielfaches länger. Dafür muss man am Anfang etwas mehr investieren um eine größere Powerstation zu bekommen.

  2. Dietmar Schruck sagt:

    Interessanter Bericht! Danke…
    Frage: Lässt sich die Ecoflow auch mit Drittanbieter-Panel, das keinen MC4, sondern „nur“ DC5521-Ausgang hat laden? So ein Panel habe ich nämlich schon…aber die Ecoflow hat ja nur einen XT60-Eingang.
    Auch hierfür danke.
    Viele Grüße
    Dietmar

    • Marc Kaiser sagt:

      Prinzipiell ist es egal, welchen Stecker Sie haben – aber Sie brauchen natürlich einen passenden Adapter.

  3. Matthias sagt:

    Bei Pearl gibt es so einen Adapter. Der hat einen 5521 Rundstecker und auf der anderen Seite die beiden MC4 Stecker. Kann man dann mit dem mitgelieferten MC4 auf XT60 Kabel verbinden.
    Kostet 12€ mit Versand.

    https://www.pearl.de/a-ZX3241-3034.shtml?query=mc4

Schreibe einen Kommentar zu Janny Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.