ASRock hat nach den Meldungen über defekte AMD Ryzen 9000 Prozessoren nun eine konkrete Lösung veröffentlicht. Ein neues Beta-BIOS auf Basis von AMDs AGESA-Version 1.3.0.0a soll die Stabilität verbessern und spezifische Boot-Probleme beheben.
Nachdem vor wenigen Tagen vermehrt Nutzerberichte über Ausfälle von Ryzen 9000 CPUs auf AM5-Mainboards von ASRock die Runde machten, reagiert der Hersteller nun mit einem Firmware-Update. Betroffene Anwender hatten berichtet, dass ihre Systeme ohne Vorwarnung den Dienst quittierten und teilweise den berüchtigten Fehlercode „00“ anzeigten.
In enger Zusammenarbeit mit AMD hat ASRock nun die Beta-BIOS-Version 4.07.AS01 veröffentlicht. Kernstück des Updates ist die Integration des neuen AGESA 1.3.0.0a Codes, der speziell entwickelt wurde, um die Kompatibilität und Stabilität der Plattform zu erhöhen.
Laut Hersteller beinhaltet das Update folgende Schlüsselverbesserungen:
- Update auf AGESA ComboAM5 PI 1.3.0.0a: Die neueste Firmware-Basis von AMD.
- Optimierte Speicherkompatibilität: Verbesserungen bei der Erkennung und Stabilität von RAM-Modulen.
- Behebung von Startfehlern: Ein Fix für einen spezifischen Boot-Fehler („boot failure“), der bei bestimmten CPUs auftrat.
Das Update ist die direkte Antwort auf die Unruhe in der Community. Wie berichtet, traten die Fälle gehäuft bei High-End-Modellen wie dem Ryzen 7 9800X3D auf. Kritisiert wurden in Foren wie Reddit teilweise aggressive BIOS-Standardeinstellungen, insbesondere im Bereich des Precision Boost Overdrive (PBO), die zu instabilen Spannungen geführt haben könnten.
Mit dem Einsatz von AGESA 1.3.0.0a adressieren ASRock und AMD nun diese fundamentalen Stabilitätslücken, um zukünftige Ausfälle zu verhindern. Das Update ist derzeit als Beta-BIOS verfügbar und kann über den Support-Bereich von ASRock heruntergeladen werden. Eine offizielle, finale Version soll in Kürze folgen und im regulären Download-Bereich bereitstehen.
ASRock empfiehlt Nutzern, die Update-Anleitungen für „ASRock Instant Flash“ oder die „Flashback“-Funktion zu konsultieren, je nach Mainboard-Modell, um den Update-Prozess sicher durchzuführen.
Quelle: Pressemitteilung

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