Valve hat seine Steam Machine, einen Komplett-PC mit SteamOS, bereits 2025 vorgestellt. Die technischen Daten hat der Hersteller bereits komplett offengelegt. Es fehlen allerdings noch Angaben zum Preis. Angedeutet hat man schon, dass der Preis nicht unbedingt niedrig ausfallen wird und sich an vergleichbaren Gaming-PCs orientieren soll. Eigentlich wollte man die offiziellen Verkaufspreise bereits jetzt bestätigen, macht aber nun einen Rückzieher.
So hat Valve in einem Beitrag offiziell erklärt, dass die Speicherkrise dafür gesorgt habe, dass man an den ursprünglich vorgesehenen Preisen Anpassungen vornehmen müsse. Dabei ist klar, dass die Preiskorrekturen natürlich nach oben erfolgen. Denn RAM und Speicherplatz haben sich in den letzten Monaten immer weiter verteuert und ein Ende dieser Preisspirale ist nicht absehbar. Andere Hersteller, z. B. die Raspberry Pi Foundation, mussten deswegen bereits mehrere Preiserhöhungen vornehmen.
Welches Preisschild Valve nun über die Steam Machine hängen wird, ist immer noch offen. Der Hersteller bestätigt immerhin, dass man immer noch eine Veröffentlichung in der ersten Jahreshälfte 2026 anvisiere. Es bleibt abzuwarten, ob Valve seinen Komplett-PC preislich attraktiv aufstellen kann oder ob das Ganze am Ende deswegen verpufft.
Quelle: Valve

Eigentlich war von Anfang des Jahres die Rede, womit das erste Quartal gemeint sein müsste. Strenge Leute sehen den Anfang nur in den ersten beiden Monaten, während lockerere Leute sogar die ersten vier Monate als den Anfang betrachten.
Ich bin nicht sicher, ob es Sinn macht, ein stationäres Gerät dieser Art nahe des Sommers zu veröffentlichen. Da hat die breitere Masse doch erst einmal andere Geldausgaben und Aktivitäten im Kopf.
Es sei denn, sie wollen eventuelle Lieferengpässe dadurch strategisch abfedern.
Der PC interessiert mich nicht. Aber ich warte sehnsüchtig auf das Gamepad. Und das werden sie sicher nicht vor dem PC veröffentlichen.