Panasonic macht einen großen Schnitt: Man gibt im Grunde seine TV-Sparte größtenteils an den chinesischen Partner Shenzhen Skyworth Display Technology Co Ltd. und dessen Geschwisterunternehmen ab. Der strategische Schachzug ähnelt einer kürzlichen Ankündigung Sonys. Der wie Panasonic aus Japan stammende Hersteller gründet ein neues Joint-Venture mit TCL, das dann Smart-TVs unter den Marken Sony und Bravia vertreiben wird.
Panasonic übergibt Herstellung, Marketing, Vertrieb und Verkauf wiederum an Skyworth. Offiziell heißt es jedoch, dass Panasonic weiterhin an der Entwicklung z. B. der kommenden Premium-OLEDs beteiligt sein wird und mit technischer Expertise zur Seite stehe. Auch bei der Qualitätssicherung der Endprodukte, die weiterhin unter dem Namen Panasonic auf den Markt kommen werden, will man aushelfen. Europa sieht man dabei als seinen wichtigsten Markt an, auf dem der Fokus liegen wird.
Schon ab 1. April 2026 wird als Teil des Strategiewechsels die Panasonic Entertainment Division wieder Teil der Panasonic Corporation. Wie die Zukunft so ausfallen wird, muss man natürlich abwarten. Denn für 2026 hat Panasonic z. B. keine neuen OLED-Flaggschiffe präsentiert, überspringt also im Premium-Segment ein Jahr. Die Modelle Panasonic Z95B und Z90B aus dem letzten Jahr bleiben die Spitzenmodelle. Allerdings kommen neue Mittelklasse-OLEDs, LCDs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen und Quantum Dots sowie Einstiegs-TVs auf den Markt.
Ob es sich hier nun um den Anfang vom Ende für Panasonic im Bereich der Fernsehgeräte handelt oder die Marke jetzt richtig aufblühen kann, muss die Zeit zeigen.
Quelle: Panasonic

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