Soviel Recycling steckt heute in PCs

(Auszug aus der Pressemitteilung)

Auf den ersten Blick sind sie unsichtbar, doch sie stecken in immer mehr PCs und Peripheriegeräten: recycelte Materialien. Dell Technologies erläutert, welche davon heute wo zum Einsatz kommen.

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PCs und ihre Peripheriegeräte bestehen aus vielen wertvollen, aber teils auch kritischen Rohstoffen, deren Gewinnung viel Energie verbraucht und die Umwelt belastet. Deshalb setzen Hersteller verstärkt auf den Einsatz von Recyclingmaterialien, um diese Rohstoffe in einer Kreislaufwirtschaft zu halten und dadurch Emissionen zu reduzieren. Ein Blick auf die wichtigsten Materialien zeigt, wie Recycling heute bereits in der Praxis umgesetzt wird:

  1. Kobalt. Kobalt ist ein zentraler Bestandteil von Lithium-Ionen-Akkus, wie sie in Notebooks, kabellosen Mäusen oder Tastaturen eingesetzt werden. Der Rohstoff aber ist teuer und sein Abbau ist ökologisch und sozial problematisch. Deshalb wird in modernen PC-Akkus bereits ein hoher Anteil an recyceltem Kobalt eingesetzt. Parallel dazu entwickelt sich die Akku-Technologie weiter: Neue Zellchemien reduzieren den Kobaltanteil erheblich, ohne die Leistung der Akkus zu beeinträchtigen.
  2. Kupfer. Kupfer ist einer der wichtigsten Rohstoffe in der Elektronik, da es eine hervorragende elektrische Leitfähigkeit besitzt. Sein Abbau erfordert aber einen Bergbau, der Ökosysteme stark belastet. Auch hier gibt es große Fortschritte: in Leiterplatten, Kabeln und Stromverbindungen moderner Business-Notebooks kommt immer mehr recyceltes Kupfer zum Einsatz. Dadurch lässt sich der Bedarf an neu gefördertem Kupfer deutlich reduzieren.
  3. Weitere Metalle. Neben Kupfer kommen zahlreiche weitere Metalle in PCs zum Einsatz: etwa Stahl, Aluminium oder spezielle Legierungen. Auch hier gewinnt Recycling an Bedeutung. Einige Notebooks verwenden bereits recycelten Stahl für Gehäuse oder interne Strukturen. Bei Monitoren liegt der Anteil von recyceltem Stahl bereits sehr hoch. Darüber hinaus werden in manchen PCs recycelte Magnete eingesetzt, die überwiegend aus metallischen Legierungen bestehen: etwa in Lautsprechern, Lüftern oder Festplatten.
  4. Kunststoffe. Kunststoffe sind aus PCs und Peripheriegeräten nicht wegzudenken. Sie werden für Gehäuse, Tasten, Abdeckungen und viele weitere Komponenten genutzt. Gleichzeitig gehören sie zu den größten Umweltproblemen, weshalb der Einsatz von recyceltem Kunststoff stark zunimmt. Moderne Monitore erreichen inzwischen einen extrem hohen Anteil an so genanntem Post-Consumer-Recyclingplastik (PCR), also Kunststoff aus bereits genutzten Produkten. Auch bei PC-Zubehör wie Mäusen, Tastaturen oder Dockingstations wird dieser Anteil kontinuierlich erhöht.

„Hersteller von IT-Hardware tragen nicht nur Verantwortung für die Leistung und Qualität ihrer Produkte, sondern auch für die Ressourcen, die in ihnen stecken. Der konsequente Einsatz recycelter Materialien sollte kein optionales Extra sein, sondern ein zentraler Bestandteil der Entwicklungsstrategie. Damit stellen sie sicher, dass ihre Geräte auch einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft leisten.“