Acemagic Retro X3 Mini-PC im Test - Seite 5

Hohe Leistung, gute Kühlerleistung & Windows 11 Pro für 530 Euro

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Fazit

Der Acemagic Retro X3 konnte uns im Test in mehreren Bereichen überzeugen. Das Design erinnert an eine alte NES-Konsole und dürfte eine Geschmacksfrage sein, die Umsetzung ist aus unserer Sicht aber gelungen. Die integrierte Kühlerlösung konnte uns ebenfalls überzeugen, vor allem wenn die geringe Größe des Gehäuse mit einbezogen wird. Im Desktop-Betrieb ist der Mini-PC lautlos und erst bei stärkerer Last machen die Lüfter auf sich aufmerksam.

Die Leistung war ebenfalls überzeugend. Verbaut wurden eine schnelle SSD, DDR5-Arbeitsspeicher und auch CPU sowie GPU sind ausreichend, um Mittelklasse-Spiele bei FullHD-Auflösung flüssig wiederzugeben.

Im Gehäuse verbaut wurden viele moderne Anschlüssen und außerdem Wifi 6E sowie Bluetooth 5.2. Über die Anschlüsse lassen sich mehrere 4k-Monitor gleichzeitig betreiben und auch der Anschluss an ein schnelles 2,5-Gbit-Netzwerk ist kein Problem.

Gefallen hat uns zudem die saubere Windows 11 Pro Version, die mit dem ersten Starten installiert werden kann. Laut Hersteller sollen auch Linux-Systeme problemlos laufen, ausprobiert haben wir dies allerdings nicht.

Acemagic Retro X3

Der USB-C-Anschluss in der Front ist ein vollwertiger Anschluss, über den eine Vielzahl von Geräten gleichzeitig angeschlossen werden können. Für die Aufladung von externen Geräten ist der Anschluss mit maximal 15 Watt allerdings nur bedingt geeignet. Wir hätten uns diesen Anschluss auf der Rückseite gewünscht, um Monitor und Peripherie dezenter anschließen zu können.

Auf der Herstellerhomepage wird der Mini-PC in mehreren Abschnitten zusammen mit Retro-Spielen gezeigt und es kann passieren, dass potentielle Käufer erwarten, dass eine Auswahl dieser Spiele bereits vorinstalliert wurde. Dies scheint aber nur eine Anspielung auf das Retro-Design gewesen zu sein, Spiele oder besondere Features sind nicht vorinstalliert und werden auch nicht auf der Hersteller-Homepage zum Download angeboten.

Nur für Retro-Spiele wäre der Mini-PC aus unserer Sicht aber auch fast zu schade, da er genug Power besitzt, um auch grafisch anspruchsvollere Spiele auszugeben. Wir können den Mini-PC daher auch grundsätzlich als alleiniges Desktop-System empfehlen, wenn moderne AAA-Spiele nicht im Hauptfokus liegen.

Positiv:
+ Kleines Gehäuse im Retro-Design
+ Gute Kühlerlösung (im Desktop-Betrieb lautlos)
+ Zusätzlich M.2 NVMe Steckplatz
+ Unterstützt mehrere 4K-Monitor mit bis zu 144 Hz
+ Ausreichend Leistung für Mittelklasse-Spiele
+ Moderne Anschlüsse inkl. 2,5 GbE und WiFi 6E
+ Saubere Windows 11 Pro Version

Negativ:
– Kein USB-C-Anschluss auf der Rückseite
– Keine Retro-Spiele vorinstalliert

Christian Kraft

Redakteur

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