(Auszug aus der Pressemitteilung)
Galaxus verkaufte 2025 zwei Drittel mehr Smart Home Hubs als im Vorjahr. Die Nachfrage nach zentraler Steuerung im vernetzten Zuhause wuchs beim Onlinehändler bereits 2024 um 40 Prozent. Der Trend folgt auf einen Boom bei smarten Lautsprechern, Steckdosen, Heizungen, Rollläden & Co. Nutzerinnen und Nutzer schielen dabei auch auf die Energiekosten.
Smarte Lampen, smarte Thermostate, smarte Steckdosen – und für jedes Gerät eine eigene App. Was als technischer Fortschritt beginnt, endet im Alltag oft mit Frust durch mehrere Logins und fehlendem Überblich. Hier kommt die zentrale Steuerung per Smart Home Hub ins Spiel.
Ein Hub fungiert als Steuereinheit für mehrere Geräte im vernetzten Zuhause. Er verbindet Steckdosen, Rollläden, Tür- und Fenstersensoren oder smarte Lautsprecher verschiedener Hersteller und lässt diese über eine einzige Plattform steuern und automatisieren. Szenen, Zeitpläne und Abläufe laufen so an einem Ort zusammen.
Bei Galaxus ist die steigende Nachfrage Teil eines anhaltenden Smart-Home-Trends der vergangenen Jahre. Bereits 2024 legten die Verkaufszahlen von Smart Home Hubs gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent zu. 2025 lag das Wachstum nun bei 65 Prozent. Der Onlinehändler verkaufte in diesem Jahr bereits eine mittlere fünfstellige Anzahl an Smart Home Hubs. Nachdem viele Haushalte bereits über einzelne Smart-Home-Produkte verfügen, kommt nun offenbar der Wunsch nach vereinfachter Steuerung auf.
Weltweit wächst der Smart-Home-Markt 2025 laut Global Market Insights um zehn Prozent auf 169 Milliarden US-Dollar. In zehn Jahren soll er gemäss dem Marktforschungsunternehmen mehr als doppelt so gross sein.
Nutzen von Smart Home Hubs
Viele Kundinnen und Kunden dürften Smart-Home-Geräte und zentrale Steuerungen nicht zuletzt mit dem Ziel kaufen, Energie im Haushalt effizienter zu nutzen und Kosten zu senken – etwa durch automatisierte Heizpläne, zeitgesteuerte Steckdosen oder das Abschalten von Stromfressern im Leerlauf. Laut dem IT-Verband Bitkom hat zum Beispiel jeder zweite Deutsche sein Zuhause bereits auf irgendeine Weise smart vernetzt. Viele wollen durch smarte Steuerung vor allem Heizkosten sowie Strom sparen.
«Smart Home wird zunehmend pragmatisch genutzt. Immer mehr Kundinnen und Kunden interessieren sich weniger für einzelne Gadgets, sondern dafür, wie sich Abläufe automatisieren und der Energieverbrauch im Alltag reduzieren lässt», sagt Giancarlo Palmisani (Leiter Verbandsdienstleistungen und Mitglied der GL) vom Schweizer IT-Verband Swico gegenüber Galaxus.
Ein Blick auf die Käuferstruktur zeigt, dass Smart Home Hubs vor allem ein Männerthema sind: 93 Prozent der bei Galaxus verkauften Geräte gehen an Männer. Die meisten Pakete landen in den Briefkästen von 35 -bis 44-Jährigen.
Worauf Kundinnen und Kunden beim Kauf achten sollten
Wer in einen Smart Home Hub investieren möchte, sollte vor dem Kauf prüfen, welche Funkstandards – etwa Zigbee, Z-Wave, Thread oder Matter – unterstützt werden und ob diese zu den vorhandenen oder geplanten Geräten passen. Der neue Standard «Matter» erleichtert zwar die herstellerübergreifende Nutzung, deckt aber noch nicht alle Gerätetypen vollständig ab. Wer sein Smart Home langfristig ausbauen möchte, fährt deshalb gut mit einem Hub, der mehrere Standards unterstützt oder sogar flexibel erweiterbar ist.


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