Die aktuelle Speicherkrise hat für massive Preisanstiege bei Arbeitsspeicher und SSDs gesorgt. Viele Hersteller haben deswegen auch ihre Notebooks und Komplett-PCs verteuert. Intel hat jedoch erklärt, dass viele Notebook-Hersteller sich rechtzeitig über Hamsterkäufe eingedeckt hätten. Sie hätten noch ausreichende RAM-Bestände für rund 9 bis 12 Monate eingelagert. Deswegen sei zumindest 2026 noch nicht mit extremen Preiserhöhungen zu rechnen.
Es könnte zwar dennoch, gerade im unteren und mittleren Preissegment, zur Veröffentlichung von mehr Notebook-Modellen mit gegenüber 2025 reduziertem RAM kommen, im Premium-Bereich werde es aber nicht so extrem sein. Doch die weitere Zukunft der Notebook-Preisgestaltung wird natürlich auch davon abhängen, wie lange die Speicherkrise am Ende andauert. Intel erwartet aber auch, dass die Software-Anbieter in den kommenden Monaten besonnen arbeiten werden.
Statt etwa Copilot tiefer ins System von Windows 11 zu integrieren und den RAM-Hunger zu erhöhen, seien aktuell Funktionen und Optimierungen für mehr Effizienz gefragt. Das sei der Wunsch der Kunden und der Partner. Im Ergebnis könne man im Notebook-Segment die Speicherkrise 2026 wohl noch abfedern. Darüber hinaus könnte es jedoch tatsächlich schwierig werden.
Quelle: Toms Guide

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