Samsung Display stellt QD-OLED Penta Tandem für Monitore vor

Die Panels nutzen fünf Schichten und sind effizienter und langlebiger

Samsung Display will offensichtlich LG Display direkt eins auswischen – die beiden südkoreanischen Fertiger und Tochterunternehmen von jeweils Samsung Electronics und LG Electronics sind erbitterte Rivalen. Beide fertigen OLED-Panels für Fernsehgeräte und Monitore. Bei LG Display nennen sich die Flaggschiffe RGB Tandem oder auch 4-Stack-Panels, da sie vier Schichten nutzen. Samsung Display hat sich gedacht, dass man da ja eins draufsetzen kann. So nutzt man ab sofort unter der Marke „QD-OLED Penta Tandem“ ebenfalls den Tandem-Begriff, protzt aber marketingwirksam mit gleich fünf Schichten.

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Das soll vermutlich suggerieren, dass die OLED-Panels von Samsung Display denen von LG Display überlegen seien. Grundsätzlich funktionieren die Panels jedoch etwas unterschiedlich. Denn während Samsung Display auf Quantum Dots (QD-OLED) setzt, verwendet LG zusätzliche weiße Pixel (WOLED). Jedenfalls wirbt Samsung Display mit einer Helligkeit von bis zu 4.500 Nits bei TV-Bildschirmen und 1.300 Nits bei Monitoren sowie einer im Vergleich mit der vorherigen Generation verdoppelten Haltbarkeit. Die Effizienz habe man um das 1,3-fache gesteigert.

Zudem betont Samsung Display, dass man der einzige OLED-Zulieferer sei, der Partnern ein Panel für Monitore mit 27 Zoll Diagonale und 3.840 x 2.160 Pixeln anbiete, sodass eine Pixeldichte von 160 ppi möglich sei. Auch habe man das einzige Panel für 4K-Monitore mit 31,5 Zoll Diagonale und VESA DisplayHDR True Black 500 im Repertoire.

Wichtig: Die Marke QD-OLED Penta Tandem ist zwar neu, die Technologie kommt laut Samsung Display aber schon seit 2025 zum Einsatz. Sie soll auch 2026 für TV-Flaggschiffe und -Monitore herhalten. Beispielsweise bietet der Zulieferer seinen Partnern da auch ein Panel für massive Gaming-Monitore mit 49 Zoll Diagonale und einer Auflösung von 5.120 x 1.440 Pixeln an. Gleichzeitig betont das Unternehmen, dass es natürlich nicht nur um die schiere Anzahl der Schichten gehe, sondern auch um die richtigen Materialien und deren Abstimmung.

Quelle: Samsung Display

André Westphal

Redakteur

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