KIOXIA und Dell Technologies liefern ersten High-Density-Server mit 9,8 PB Flashspeicher

Der Dell PowerEdge R7725xd setzt mit 40 SSDs der KIOXIA LC9-Serie je 245,76 TB einen neuen Maßstab für Speicherdichte in einem 2HE-Server.

(Auszug aus der Pressemitteilung)

Die KIOXIA Europe GmbH gibt einen Durchbruch im Bereich hochdichter Speicherinfrastrukturen bekannt. Das Unternehmen kooperiert aktuell mit Dell Technologies zusammen, um eine 2HE-Serverkonfiguration bereitzustellen, die auf bislang unerreichte1 9,8 Petabyte (PB) Flashspeicher skalierbar ist. Durch die Kombination des Servers Dell PowerEdge R7725xd mit AMD-EPYC-Prozessoren und 40 NVMe-SSDs der LC9-Serie von KIOXIA mit je 245,76 Terabyte (TB) Speicherkapazität im E3.L-Formfaktor haben die Partner eine neue Klasse speicheroptimierter Plattformen entwickelt, die die Anforderungen von KI, großen Data Lakes und datenintensiven Workloads in Unternehmen erfüllt.

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Dell Technologies und KIOXIA verbindet eine lange gemeinsame Historie bei der Bereitstellung skalierbarer Infrastrukturen für datengetriebene Anwendungen. Dieser jüngste Meilenstein unterstreicht das gemeinsame Engagement, hochdichte Architekturen weiterzuentwickeln, deren Leistung zu steigern, den Energieverbrauch zu senken und so die Effizienz von Rechenzentren zu maximieren.

„Da KI-Workloads immer anspruchsvoller werden, muss die zugrunde liegende Infrastruktur Schritt halten“, betont Arun Narayanan, Senior Vice President, Compute and Networking bei Dell Technologies. „Der Dell PowerEdge R7725xd in Kombination mit den hochkapazitiven Enterprise-SSDs von KIOXIA bietet die Speicherdichte und Energieeffizienz, die unsere Kunden benötigen, um ihre KI-Infrastruktur ohne Leistungseinbußen zu skalieren.“

Dell PowerEdge R7725xd-Server wurden für moderne KI- und datenorientierte Workloads entwickelt und kombinieren hohe Speicherdichte mit leistungsstarker Rechenleistung. Diese flexiblen, luftgekühlten Speicherkonfigurationen ergänzen GPU-fähige Server und unterstützen KI-Datenmanagement sowie Modelltraining, indem sie über den gesamten KI-Lebenszyklus hinweg enorme Speicherkapazitäten bereitstellen. Die Systeme unterstützen bis zu fünf 400-Gbit/s-NICs, wodurch Anwender Daten effizienter in Pipelines einspeisen sowie bewegen können und so letztlich den maximalen Nutzen aus ihren Daten ziehen. In Kombination mit den SSDs der LC9-Serie von KIOXIA mit je 245,76 TB Kapazität bieten diese Systeme hochkapazitive und energieeffiziente Lösungen, die die Gesamtbetriebskosten sowie den Platzbedarf im Rechenzentrum reduzieren.

Dell PowerEdge R7725xd

Die SSDs der LC9-Serie von KIOXIA mit je 245,76 TB Flashspeicher bieten PCIe-5.0-Performance in verschiedenen Formfaktoren, darunter 2,5 Zoll, E3.S und E3.L.2 Als branchenweit erste3 NVMe-SSDs mit dieser Kapazität und entwickelt für die Anforderungen von GenAI-Umgebungen, bieten die Laufwerke der LC9-Serie von KIOXIA eine überzeugende Alternative zu den üblicherweise eingesetzten SSDs mit 30,72 TB Kapazität. Eine vergleichbare Konfiguration mit 9,8 PB würde sieben zusätzliche Server mit weiteren 280 Laufwerken erfordern, was zu einem acht Mal höheren Stromverbrauch4 sowie einem höheren Platzbedarf für Server-Racks führen würde. Die Partner ermöglichen somit eine effizientere Nutzung von Platz und Energie. Auf diese Weise versetzen sie Unternehmen in die Lage, ihre KI-Infrastruktur zu skalieren, ohne ihre physische Infrastruktur oder ihren Energieverbrauch erweitern zu müssen.

„Die Kombination aus dem Dell PowerEdge R7725xd Server und den Enterprise-SSDs unserer LC9-Serie sorgt nicht nur für hohe Speicherdichte, sie markiert überdies einen Wandel in der Art und Weise, wie wir KI-Infrastrukturen konzipieren“, erklärt Akihiro Kimura, Technology Executive der SSD Division der KIOXIA Corporation. „Nutzer werden in der Lage sein, umfangreiche Ingestion-Streams bereitzustellen, Data Lakes mühelos zu skalieren und große Backup-Workloads auf einem Bruchteil der bisherigen Stellfläche zu bewältigen. So drücken sie ihre Gesamtbetriebskosten auf ein neues niedriges Niveau.“

Die Serverlösung zeigt, wie eng integrierte Innovationen in den Bereichen Rechenleistung und Storage neue Effizienzpotenziale für Enterprise- und Hyperscale-Umgebungen erschließen können. Durch die Bereitstellung extremer Speicherdichte ohne Kompromisse bei Leistung oder Energieeffizienz unterstützen KIOXIA und Dell Technologies Unternehmen dabei, ihre Infrastruktur zu modernisieren, um mit dem beschleunigten Datenwachstum und der zunehmenden KI-Nutzung Schritt zu halten.

Anmerkungen

[1] Stand vom 15. Mai 2026, basierend auf einer Untersuchung von KIOXIA.

[2] Eine Kapazität von 245,76 TB ist nur im E3.L-Formfaktor verfügbar. Die 2,5-Zoll und E3.S-Formfaktoren unterstützen Kapazitäten von bis zu 122,88 TB.

[3] Stand vom 21. Juli 2025, basierend auf einer Untersuchung von KIOXIA.

[4] Stand vom 15. Mai 2026, basierend auf einem Vergleich des Stromverbrauchs eines Servers, der mit SSDs der LC9-Serie von KIOXIA mit 30,72 TB Kapazität ausgestattet ist.

*Definition der SSD-Kapazität: KIOXIA definiert ein Kilobyte (KB) als 1.000 Byte, ein Megabyte (MB) als 1.000.000 Byte, ein Gigabyte (GB) als 1.000.000.000 Byte, ein Terabyte (TB) als 1.000.000.000.000 Byte, ein Petabyte (PB) als 1.000.000.000.000.000 Byte und ein Kibibyte (KiB) als 1.024 Bytes. Das Betriebssystem eines Computers hingegen erfasst die Speicherkapazität mithilfe von Zweierpotenzen für die Definition von 1Gb = 2^30 Bits = 1.073.741.824 Bits, 1GB = 2^30 Bytes = 1.073.741.824 Bytes und 1TB = 2^40 Bytes = 1.099.511.627.776 Bytes und zeigt daher weniger Speicherkapazität an. Die verfügbare Speicherkapazität (inklusive der Beispiele für verschiedene Mediendateien) hängt von der Dateigröße, der Formatierung, den Einstellungen, der Software und dem Betriebssystem und/oder vorinstallierten Softwareanwendungen oder Medieninhalten ab. Die tatsächliche formatierte Kapazität kann variieren.

*Definition der Flashspeicher-Kapazität: 1 Terabit (1 Tbit) = 1.099.511.627.776 (2^40) Bits. 1 Terabyte (1 TB) = 1.099.511.627.776 (2^40) Bytes.

*2,5 Zoll beschreibt den Formfaktor der SSD, nicht die tatsächliche physische Größe.