Samsung stellt ersten UFS-5.0-Speicher für On-Device-KI vor

Geschwindigkeiten von 10,8 GB/s sind möglich

Samsung hat seine erste Speicherlösung für mobile Endgeräte auf Basis von UFS 5.0 vorgestellt. Der neue Speicher soll für die Datenübertragung Geschwindigkeiten von bis zu 10,8 GB/s. Zudem verspricht der südkoreanische Hersteller eine erhöhte Effizienz und weniger Platzbedarf in mobilen Devices. Der neue Universal Flash Storage (UFS) 5.0 soll damit Smartphones und Tablets fit für das KI-Zeitalter machen.

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Demnach sollen mobile Endgeräte dank UFS 5.0 in die Lage kommen, lokal Large Language Models (LLMs) mit reduzierten Latenzen, bzw. geringeren Reaktionszeiten auszuführen. Angesichts der aktuellen Speicherkrise sollte man sich jedoch keine Illusionen machen: Der Speicher wird erst einmal teurer sein. Dabei sind damit sequenzielle Lesegeschwindigkeiten von bis zu 10,8 GB/s möglich. Die Schreibgeschwindigkeiten betragen bis zu 9,5 GB/s. Vergleicht man beide Werte mit dem Vorgänger UFS 4.1, dann hat sich die Geschwindigkeit in etwa verdoppelt.

Ebenfalls soll sich die Effizienz von UFS 5.0 gegenüber UFS 4.1 um 40 % erhöht haben. Zu diesem Zweck bindet Samsung nach eigenen Angaben Techniken wie Clock-Gating und Multi-Voltage-Ansteuerungen ein. Gleichzeitig sind die Speicherbausteine um 16,7 % kleiner. Anwendungszwecke sieht der südkoreanische Hersteller folgerichtig z. B. auch in Wearables oder AR- bzw. VR-Geräten.

Die Massenproduktion des neuen UFS-5.0-Speichers soll im 4. Quartal 2026 beginnen.

Quelle: Samsung

André Westphal

Redakteur

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