Steam Machine: Marktforscher rechnen mit überschaubaren Verkaufszahlen

Für Valve könnte der Komplett-PC dennoch ein Erfolg werden

Valve hat endlich die Preise der Steam Machine bestätigt. Aufgrund der Speicherkrise fallen diese deutlich höher aus, als das Unternehmen selbst und Fans sich das wohl erhofft hatten. Los geht es erst ab über 1.000 Euro. Einen echten Angriff auf traditionelle Spielekonsolen kann man auf diesem Niveau nicht ausführen. Zumal die Leistung der Steam Machine unterhalb der deutlich günstigeren PlayStation 5 geschweige denn einer PlayStation 5 Pro rangiert. Marktforscher bezeichnen die Komplett-PCs fürs Wohnzimmer daher bereits als Nischenprodukt.

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Gleichzeitig erklären mehrere Analysten in einer Fragerunde, dass sie damit rechnen, dass auch PlayStation 6 und die nächste Xbox (Project Helix) um die 1.000 Euro kosten dürften. Die aktuelle Lage lässt im Grunde keine anderen Preise zu. Man rechnet zudem damit, dass Microsoft und Sony wohl versuchen werden, die schlimmste Phase der Speicherkrise auszusitzen, um ihre Next-Gen-Konsolen eher 2028 als 2027 auf den Markt zu bringen.

Valve subventioniert dabei seine Steam Machine nicht, da man sich nicht darauf verlassen kann etwaige Verluste über Spielekäufe wieder reinzuholen. Trotz des hohen Preises gehen die Marktforscher davon aus, dass die Steam Machine zum Launch ausverkauft sein dürfte – weniger wegen bahnbrechender Nachfrage und mehr wegen mutmaßlich sehr geringen Stückzahlen.

Quelle: GamesIndustry

André Westphal

Redakteur

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