gamescom engagiert sich für Barrierefreiheit, Ressourcenschonung und Demokratie

Erweiterte Accessibility Guidelines und Selbstverpflichtung für Ausstellende ++ Ausbau des Awareness- und Safer-Space-Angebots ++ Erstmals Kooperation mit Kölner Tafel e. V. ++ Ausweitung der Zusammenarbeit mit Trash Galore ++ gamescom GDQ spendet an die Initiative „Gaming for Democracy“

(Auszug aus der Pressemitteilung)

Mit ihren Initiativen gamescom cares und gamescom goes green bündelt die gamescom ihr Engagement für gesellschaftliche Verantwortung, Inklusion und Nachhaltigkeit. Unter dem Dach von gamescom cares sind Projekte, Angebote und Maßnahmen rund um Awareness, Barrierefreiheit, Jugendschutz oder Community-Wohlbefinden versammelt. Hierzu zählt zudem gamescom goes green, mit dem sich die Veranstalter auf ökologische Verantwortung und Ressourcenschonung fokussieren. Zur gamescom 2026 werden diese Initiativen nun weiter ausgebaut.

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Felix Falk, Geschäftsführer des game – Verband der deutschen Games-Branche, dem Mitveranstalter der gamescom: „Als Leitveranstaltung der Games-Welt haben wir als gamescom eine besondere Verantwortung, die wir auch mit den vielen Projekten unter dem Dach von gamescom cares wahrnehmen. Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr erneut weitere Schritte gehen können – ob für mehr Barrierefreiheit, Ressourcenschonung oder ein gestärktes gesellschaftliches Miteinander. Das alles ist nur mit dem starken Einsatz unserer Partner und der Community möglich – deshalb an sie alle ein ganz herzlicher Dank!“

Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH: „Die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragestellungen ist veranstaltungsübergreifend ein wichtiges Anliegen der Koelnmesse. Die gamescom übernimmt dabei seit vielen Jahren eine wichtige Vorreiterrolle. Gemeinsam mit unseren Partnern prüfen und entwickeln wir kontinuierlich Maßnahmen für mehr Teilhabe, Nachhaltigkeit und ein respektvolles Miteinander.“

Neue Accessibility Guidelines für zugänglichere Stände

Ab der gamescom 2026 stehen Ausstellenden erweiterte Accessibility Guidelines zur Verfügung. Sie bieten praxisnahe Orientierung für die Planung barrierearmer Messestände und unterstützen Unternehmen dabei, Aspekte der Barrierefreiheit frühzeitig in ihre Standkonzepte zu integrieren. Zudem wird die bereits geltende Selbstverpflichtung für einen stufenfreien Zugang zur Standfläche in diesem Jahr um verpflichtende Hinweise auf die Barrierefreiheit von Angeboten am Stand erweitert.

Ziel ist es, das Bewusstsein für Menschen mit Behinderung als wichtigen Teil der gamescom- und Games-Community weiter zu steigern und zudem deren Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Die Guidelines berücksichtigen dabei unterschiedliche Bedürfnisse und enthalten unter anderem Empfehlungen zur Gestaltung barrierefreier Warteschlangen, Anspielstationen und Rückzugsangebote oder zur Unterstützung bei sensorischer Überforderung. Die Leitfäden wurden unter anderem mit Unterstützung vom Netzwerk Barrierefreies Gaming entwickelt.

Weitere Maßnahmen sind zudem zusätzliche Informationen zur Barrierefreiheit für eine bessere Navigation durch die Hallen im gamescom-Standortfinder sowie ein erweitertes Angebot an reservierbaren Rollstühlen.

Ausbau der Awareness-Maßnahmen

Auch das Awareness- und Safer-Space-Angebot der gamescom wird 2026 weiter ausgebaut. Dazu zählt unter anderem ein zusätzlicher Awareness-Schalter im Norden des Geländes sowie ein vergrößertes Awareness-Team, das die Besuchenden vor Ort noch besser unterstützen kann. Bestehende Safer-Space-Angebote wie Ruheräume und die Kontaktmöglichkeit über den Service „Saferspaces“ stehen den Besuchenden auch in diesem Jahr weiterhin zur Verfügung.

Neue Kooperation ermöglicht Lebensmittelspenden

Erstmals arbeitet die gamescom im Rahmen der Initiative gamescom goes green mit der „Kölner Tafel e. V.“ zusammen. Ausstellende können überschüssige Lebensmittel aus ihrem Standcatering am Ende eines Veranstaltungstages kostenfrei spenden. Die Kooperation schafft eine unkomplizierte Möglichkeit, Lebensmittel vor der Entsorgung zu bewahren und gleichzeitig soziale Einrichtungen in der Region zu unterstützen.

Zusammenarbeit mit Trash Galore wird ausgebaut

Die erfolgreiche Partnerschaft mit Trash Galore geht 2026 in das dritte Jahr und wird weiter ausgebaut. Nachdem bislang Materialien von gamescom-eigenen Eventflächen weitervermittelt wurden, können künftig auch Ausstellende freiwillig übrig gebliebene Standbaumaterialien über das Angebot weitergeben. Durch die Zusammenarbeit konnten im vergangenen Jahr bereits 2.260 Kilogramm Material vor der Entsorgung bewahrt werden. Zudem profitierten sechs regionale Initiativen, darunter ehrenamtliche Projekte, soziale Einrichtungen und Recyclingwerkstätten, von Materialspenden. Trash Galore schätzt die erzielte Einsparung durch die Wiederverwendung der Materialien auf rund 5.000 Kilogramm CO₂.

Langfristige Umweltschutzmaßnahmen werden fortgeführt

Ergänzend setzt die gamescom auch 2026 bestehende Nachhaltigkeitsinitiativen fort. Dazu zählen Vermeidung, Reduzierung und Kompensation von CO2-Emissionen durch die gamescom als Veranstalter, freiwillige Klimaschutzbeiträge von Ausstellenden über ClimatePartner sowie die Green Tickets zugunsten des gamescom forest. Im Jahr 2025 wurden über 12.500 Green Tickets verkauft – ein Plus von etwa 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der gamescom forest konnte auf aktuell rund 33.500 Quadratmeter anwachsen. Zusätzlich zum Green-Ticket-Angebot können Unterstützende das Projekt ganzjährig durch direkte Spenden fördern.

Förderung der demokratischen Teilhabe mit gamescom GDQ

Erstmals findet das Speedrunning-Event Games Done Quick (GDQ) in Europa statt. Vom 28. bis 30.08.2026 werden dabei im Rahmen der gamescom an drei aufeinanderfolgenden Tagen Spenden für „Gaming for Democracy“ gesammelt. Dabei handelt es sich um eine Initiative der Stiftung Digitale Spielekultur in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung, die soziales Engagement und demokratische Werte durch die Spielekultur fördert.